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DHfK-Kanutin Anne Knorr wird U23-Weltmeisterin im Vierer

DHfK-Kanutin Anne Knorr wird U23-Weltmeisterin im Vierer

Nach EM-Gold im polnischen Posen wurde jetzt das I-Tüpfelchen bei den U23-Weltmeisterschaften im kanadischen Welland gesetzt. In traumhafter Umgebung holten die deutschen Kajak-Frauen mit Leipzigs Anne Knorr, den Berlinerinnen Nadine Zehe und Debora Niche sowie Sabrina Hering aus Karlsruhe die Goldmedaille über 500 Meter.

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Strahlende Kanu-Mädels mit ihrem Gold-Schmuck (v.l.): DHfK-Athletin Anne Knorr, Sabrina Hering (Karlsruhe), Nadine Zehe und Debora Niche (beide Berlin) sind U23-Weltmeisterinnen.

Quelle: Martina Amrein

Leipzig. Das Quartett sicherte sich den Titel klar vor Russland und Dänemark.

"Das war eine super Vorstellung von uns", sagte DHfK-Athletin Anne Knorr zum Gala-Auftritt. Teamkollegin Sabrina Hering meinte: "Es ist ein cooles Gefühl, weltbestes Boot zu sein. Vor allem, weil wir auch mit großem Abstand gewonnen haben."

Zielstrebig hatte sich Paddel-Hoffnung Anne Knorr, die in Leipzig von Canadier-Bundestrainer Kay Vesely (37) trainiert wird, auf die Saison-Höhepunkte vorbereitet. Beim Weltcup der Elite zu Pfingsten im tschechischen Racice erkämpfte sie mit dem K4 den zweiten Platz. Wenig später in Posen belegte Leipzigs erfolgreichste Nachwuchsathletin 2012 im K1 über 500 m den sechsten Platz. Am Sonnabend hatte Anne Knorr den Endkampf-Einzug über 200 m verpasst, meisterte aber souverän das B-Finale. Bei den Canadier-Junioren belegte DHfK-Canadier Marc Keller im C1 über 1000 m den fünften Platz und mit Marc Dunkel (Potsdam) im C2 den neunten Rang.

Der Fokus liegt auf der Heim-WM Ende August in Duisburg. Möglich, dass das erfolgreiche und aufstrebende Duo Knorr/Niche einen Einsatz über die nichtolympischen 1000 m erhält. Ein Ausscheidungsrennen im Bundesleistungszentrum Kienbaum wird darüber entscheiden. Die Konkurrenz jedenfalls ist stark - mit Carolin Leonhardt (28/Mannheim) und Conny Wassmuth (30/Potsdam) stehen Olympiasiegerinnen bereit. Anne Knorr: "Unser Boot läuft gut, aber die Gegnerinnen sind auch stark. Vielleicht haben wir das Quentchen Glück. Ich hoffe einfach, bei der WM zu Hause dabei zu sein und das Feeling mitnehmen zu können."

Die DKV-Hoffnungsträger machen jedenfalls Druck und lassen sich nicht gleich aus der Ruhe bringen. Als Knorr/Niche 2011 bei der WM in Szeged zum Auftakt überraschend den Titel über die Langdistanz gewannen, wurde bei der Siegerehrung auf Organisatoren-Seite peinlich gepatzt. Für die Gold-Mädels ertönte die erste statt der dritten Strophe des Deutschlandliedes. "Deutschland, Deutschland über alles" anstelle von "Einigkeit und Recht und Freiheit" wurde zu Ehren des Kajak-Zweier-Duos gesungen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.08.2013

Kerstin Förster

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