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DHfK-Wasserspringer lösen EM-Ticket

DHfK-Wasserspringer lösen EM-Ticket

Es war das erfolgreichste Wochenende für die Leipziger Wasserspringer bei deutschen Meisterschaften seit Jahren. Nach dem Rücktritt von Heike Fischer musste sich Stephan Feck lange Zeit als Einzelkämpfer behaupten, in Dresden dominierten vielfach die grünen DHfK-Trikots beim Final-Einmarsch und bei der Siegerehrung: Am Sonnabend errangen mit Friederike Freyer (16) und Dominik Stein (18) zwei Leipziger Nachwuchsspringer innerhalb von 90 Minuten die Titel bei den Erwachsenen.

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Es ist fast schon fünf vor zwölf, als Stephan Feck (r.) im Synchronspringen mit Patrick Hausding sein WM-Ticket löst.

Quelle: Lutz Hentschel

Dresden. Beide Schützlinge von Margit Fischer lösten damit ebenso ihr EM-Ticket wie Stephan Feck, der gestern im Synchronspringen mit Patrick Hausding an beste Zeiten anknüpfte, als das Duo zwischen 2010 und 2012 drei Mal EM-Silber holte. Insgesamt brachte es der SC DHfK in Dresden auf drei Gold-, zwei Silber- und drei Bronzemedaillen und gehörte neben dem Berliner TSC und dem Dresdner SC zu den drei führenden Klubs.

Friederike Freyer war ziemlich sprachlos, als sie sich nach den Plätzen neun im Vorkampf und fünf im Halbfinale plötzlich um mehr als 60 Punkte steigerte, die haushohe Favoritin Tina Punzel aus Dresden bezwang und sogar die WM-Norm für Barcelona erfüllte. "Ich wollte einfach nur noch mal einen guten Wettkampf mit schönen Sprüngen zeigen. Für mich kam es hier gar nicht so drauf an, denn wir befinden uns mitten in der Vorbereitung auf die Junioren-EM", sagte die Sportgymnasiastin, die sich zwei Tage nach ihrem 16. Geburtstag selbst das schönste Geschenk machte und nun wie Dominik Stein aus der JEM-Vorbereitung ausgegliedert wird und die nächsten zwei Wochen mit der A-Nationalmannschaft die Heim-EM bestreiten darf. Danach entscheidet Bundestrainer Lutz Buschkow, ob die beiden DHfK-Talente zur JEM nach Polen oder sogar zur WM nach Barcelona weiterreisen. Julia Feist wurde wie vom Einer Dritte und hofft nun auf eine nachträgliche Universiade-Nominierung.

Dominik Stein befand sich nach seinem Winter-Titel in Berlin und den souveränen Vorstellungen in Vorkampf und Halbfinale in der Favoritenrolle vom Turm, wurde im Finale von seinem Synchronpartner Timo Barthel (Dresden) aber hart gefordert. Mit dem letzten Sprung sicherte sich der DHfK-Mann den Titel und meinte: "Schade, dass ich knapp an der WM-Norm vorbeigeschrammt bin. Einige Sprünge kann ich noch besser, da fehlte mir im Finale ein wenig das Glück."

Ein versöhnliches Ende nahmen die Titelkämpfe auch für Stephan Feck und Uwe Fischer, der sich seine letzten beiden Trainer-Jahre nicht so nervenaufreibend vorgestellt hatte und am Freitag sauer war. "Da hat Fecki ganz schön auf meiner Seele rumgetrampelt." Sein Schützling meinte: "Ich wollte es ja besser machen, aber manchmal klappt es nicht so." Gestern sah die Welt besser aus, mit Hausding erfüllte er zweimal die WM-Norm. "Das ist erstmal das Wichtigste. Vielleicht kommt ja noch ein Einzelstart hinzu", sagte der 23-Jährige.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 10.06.2013

Frank Schober

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