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Das Derby: weiße Union Weste oder Wollitz-Serie

Das Derby: weiße Union Weste oder Wollitz-Serie

Die „Eisernen“ gehen mit einer weißen Derby-Weste in die Partie, der FC Energie mit einem ungeschlagenen Trainer. „Siebenmal haben wir nicht verloren, und das soll auch so bleiben“, sagte Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz am Freitag bei einer Pressekonferenz in Cottbus.

Berlin. Kollege Uwe Neuhaus kündigte derweil in Berlin an, dass man diese Serie beenden will. „Wir sind unseren treuen Anhängern einen Sieg schuldig“, sagte er vor der Partie an diesem Sonntag (13.30 Uhr) im ausverkauften Stadion an der Alten Försterei.

Schwer liegen den Unionern noch die beiden vergangenen Auswärtsspiele im Magen: 0:3 in Bochum und 0:3 in Düsseldorf. Union wolle seinen Fans sicher noch etwas bieten, vermutete daher auch schon Wollitz. Er erwartet „ein spannendes Spiel. Trotzdem geht meine Aufforderung an meine Spieler, ganz klar auf drei Punkte zu gehen.“ Sportlich ist allerdings alles schon gelaufen. Die Berliner können nicht mehr absteigen, Cottbus hat keine Chance mehr auf den Aufstieg.

In den bisherigen drei Berlin-Brandenburg-Duellen der 2. Fußball-Bundesligasaison gegen Hertha BSC (1:1, 2:1) und Cottbus (0:0) hat Union kein Match verloren. Auf der Gegenseite reist Energie mit der Gewissheit von sieben Spielen ohne Niederlage unter Wollitz’ Führung gegen Union nach Berlin.

Für die Heimfans unter den 18 432 Zuschauer wird es schon vor dem Spiel emotional. Karim Benyamina, Björn Brunnemann, Christoph Haker, Dominic Peitz, Kenan Sahin, Paul Thomik, Bernd Rauw und Macchambes Younga-Mouhani werden verabschiedet. „Wir danken den Jungs für ihren Einsatz für Union und wünschen ihnen auf ihren weiteren Stationen alles Gute und viel Erfolg“, meinte Union-Teammanager Christian Beeck.

Ob Gegner Energie bald seinem Toptorjäger „Auf Wiedersehen“ sagen muss, wird sich noch zeigen. Laut Wollitz belastet das derzeitige Tauziehen um Nils Petersen das Team aber nicht. „Schließlich hat die Mannschaft einen großen Anteil daran, Nils Petersen auf den Schild gehoben zu haben, dass sogar die Bayern in jetzt wollen“, betonte der Energie-Coach.

Gleichwohl weiß er, was es bedeuten würde, wenn der Angreifer den Verein aus der Lausitz verlassen würde: „Wenn Petersen wechselt, haben wir eine ganz schwierige Saison vor uns.“ Deshalb steht auch noch die Option im Raum, Petersen an den FC Bayern zu verkaufen und ihn von den Münchnern wiederum ein Jahr an den FCE auszuleihen.

Beide Trainer müssen auf einige Spieler verzichten. Bei Union fehlen Daniel Göhlert (Schulterverletzung), Christian Stuff (Schultereckgelenkssprengung), Santi Kolk (Knochenabsplitterung im Fuß), Marcel Höttecke (Muskelfaserriss) und Michael Parensen (Knieprobleme). Fragezeichen stehen hinter einem Einsatz von Chinedu Ede (Fersenprellung) und Peitz (Knieprobleme).

Wollitz muss seinen Abwehrchef Markus Brzenska ersetzen, für den die Saison wegen einer Schambeinentzündung bereits beendet ist. Linksverteidiger Daniel Ziebig kann wegen muskulärer Probleme nicht spielen.

dpa

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