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Das Wochenende in der 3. Liga: Erfurt und Cottbus im freien Fall

Das Wochenende in der 3. Liga: Erfurt und Cottbus im freien Fall

Vom Aufstiegsaspiranten zum Drittliga-Sorgenkind: Der am 26. Spieltag noch auf Rang zwei positionierte FC

Rot-Weiß Erfurt

befindet sich nach der siebten Niederlage in Serie im freien Fall.

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Das Fußball-Wochenende in der 3. Liga ist vorbei, Erfurt und Cottbus befinden im freien Fall. (Symbolfoto)

Quelle: Volkmar Heinz

Leipzig. Der Trainerwechsel vom entlassenen Walter Kogler auf Christian Preußer sowie der angekündigte Abgang zum Saisonende von Sportvorstand Alfred Hörtnagl verschärften die Situation der Thüringer noch.

Beim 1:2 (0:0) am Samstag in der 3. Fußball-Liga beim

Chemnitzer FC

war nur in Halbzeit eins eine Leistungssteigerung erkennbar, danach wurden die Rot-Weißen erneut kalt erwischt. Frank Löning (51.) und Anton Fink (60.) brachten die Chemnitzer in Führung. Rafael Czichos (90.) per Elfmeter markierte vor 7077 Zuschauern nur noch den Anschlusstreffer.  „Mir fällt es sehr schwer, nach dem Spiel eine sachliche Analyse abzugeben. Denn wir sind vor allem in der ersten Halbzeit toll aufgetreten. Bezeichnend für unsere Situation ist, wie wir die beiden Gegentore bekommen haben“, sagte Preußer. Während CFC-Mittelfeldspieler Philip Türpitz von einem „Arbeitssieg“ sprach, meinte sein Trainer Karsten Heine: „Wir sind gar nicht ins Spiel gekommen und hatten, abgesehen von einem Schuss von Fabian Stenzel,  keine Möglichkeiten. Unser Glück war, dass wir dann die Tore im richtigen Moment erzielt haben.“

Die Mannschaft der Stunde bleibt der

Hallesche FC

. Die Mannschaft von Sven Köhler konnte am Sonntag mit dem 2:2 (1:0) den Lauf von Holstein Kiel zwar nicht stoppen, doch hatte man die Norddeutschen zwischenzeitlich am Rand der ersten Niederlage nach elf ungeschlagenen Spielen. Halle bleibt nach der siebten ungeschlagenen Partie in Serie auf dem sechsten Tabellenplatz. Osayamen Osawe erzielte in der 19. Minute die HFC-Führung, ehe Timo Furuholm (57.) erhöhte. Zwischenzeitlich schaffte Rafael Kazior (59.) den Anschluss für Kiel. Den 2:2-Ausgleich markierte Rafael Kazior (75.).

In alte Verhaltensmuster ist die

SG Dynamo Dresden

zurückgefallen. Eine Woche nach dem Heimsieg über Spitzenreiter Bielefeld unterlagen die Elbestädter beim Aufsteiger Fortuna Köln mit 0:1 (0:1). Vor 3284 Zuschauern erzielte Dennis Engelmann (28.) den  entscheidenden Treffer. Selbst Feldüberlegenheit und ein Überzahlspiel - Kölns Johannes Rahn (83.) sah die Gelb-Rote Karte - konnte der Zweitliga-Absteiger nicht nutzen. Die Dresdner verloren zuletzt zehn von zwölf Spielen. Trainer Peter Németh, der zur neuen Saison von Uwe Neuhaus ersetzt wird, bilanzierte: „Unsere Effektivität war schlecht, wir brauchen einfach zu viele Möglichkeiten, um ein Tor zu schießen.“

Auch

Energie Cottbus

kommt zum Saisonende nicht in Schwung. Das 2:3 (1:1) beim MSV Duisburg war schon das fünfte sieglose Spiel hintereinander. „Ich bin mit der ersten Halbzeit insgesamt voll zufrieden. Unser Plan war es, dann so weiter zu machen und hinten sicher zu stehen. Mit gezieltem Kontern sollte nach vorne gespielt werden, um ab der 70. Minute eventuell auf Sieg spielen zu können, doch dieser Plan hielt genau drei Minuten nach der Pause an“, meinte Energie-Coach Stefan Krämer. Zwar konnte Torsten Mattuschka (31.) per Foulelfmeter die Führung der Zebras durch Kingsley Onuegbu (8.) egalisieren, doch Kevin Wolze (48.) und Branimir Bajic (59.) schossen den MSV vor 12.556 Zuschauern erneut auf die Siegerstraße. Uwe Möhrle (90.+2) konnte nur noch Ergebniskosmetik betreiben.

Bereits am Freitagabend hatte es

Hansa Rostock

verpasst, sich endgültig von den Abstiegsplätzen abzusetzen. Die Mecklenburger verloren bei der SpVgg Unterhaching mit 1:2 (0:0). Alon Abelski (60.) und Yannic Thiel (63./Foulelfmeter) erzielten vor 5000 Zuschauern die Tore für die Gastgeber, die zuvor vier Spiele in Serie verloren hatten. Oliver Hüsing (74.) traf für die Hanseaten, die ohne ihren gesperrten Kapitän Mario Erb antreten mussten.

lvz

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