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Der Traum ist geplatzt: DSC verliert Meisterschafts-Finale gegen Schwerin

Der Traum ist geplatzt: DSC verliert Meisterschafts-Finale gegen Schwerin

Am Ende jubelten die Gäste, während die Spielerinnen des DSC den Kopf hängen ließen: Die Volleyball-Frauen des Dresdner SC haben das Finale um die deutsche Meisterschaft gegen den Schweriner SC verloren.

Dresden. Nach dem 3:2-Hinspielerfolg setzten sich die Mecklenburgerinnen am Samstag im Final-Rückspiel in der Dresdner Margon-Arena mit 3:0 (25:23, 27:25, 25:18) durch.

Das 3:0 war am Ende knapper, als es das Ergebnis aussagte. Beide Teams kämpften von der ersten Minute an verbissen um jeden Ball. Die rund 3000 Zuschauer in der vollen Halle sahen teils hochklassigen Volleyball und packende Ballwechsel. Beide Mannschaften starteten nervös, der DSC machte vor allem in der Annahme zu viele Fehler und war im Zuspiel zu unpräzise. Trotzdem führte das Team von Trainer Alexander Waibl zwischenzeitlich mit 16:13, gab den Auftaktsatz jedoch noch mit 23:25 ab.

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Dresden. Die Volleyballerinnen des Dresdner SC haben das Finale um die deutsche Meisterschaft verloren. Nach der 2:3-Niederlage in Schwerin unterlagen die Dresdnerinnen dem Schweriner SC auch im Rückspiel in der Margon-Arena mit 0:3 Sätzen. In dem teils hochklassigen Finale kämpfte der DSC zwar um jeden Punkt, Schwerin hatte aber das bessere Ende für sich.

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Im zweiten Abschnitt stand der DSC konzentrierter und zeigte nun auch bessere Spielzüge. Beim 24:19 sah alles nach dem sicheren 1:1 auf. Doch Schwerin mobilisierte noch einmal alle Kräfte, kam Punkt um Punkt heran und sicherte sich auch den zweiten Satz mit 27:25. Die sechs vergeben Satzbälle erwiesen sich als der psychologisch entscheidende Moment des Spieles.

Jetzt hätte der DSC vier Sätze am Stück gewinnen müssen, Schwerin spielte aber wie entfesselt. Schnell stand es 7:2 für die Gäste. Zwar kämpften die Gastgeber um jeden Ball und gaben sich nicht auf. Beim 17:18 war der von seinen Fans frenetisch unterstützte DSC noch einmal dran, die Gäste waren an diesem Tag aber das bessere Team. Am Ende holte sich Schwerin aber mit 25:18 auch den dritten Satz und durfte sich von den mitgereisten Fans als neuer Meister feiern lassen.

Unmittelbar nach dem Spiel überreichten Werner von Moltke, Präsident des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV), und Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière die Medaillen an die beiden besten Mannschaften dieser Saison. Während die Schwerinerinnen mit ihren mitgereisten Fans ausgelassen feierten und ihrem Trainer eine kräftige Bierdusche gönnten, flossen bei einigen DSC-Spielerinnen am Ende Tränen über das Gesicht.

Die Dresdnerinnen hatten die Vorrunde souverän als erster beendet, dabei auch Schwerin zwei Mal besiegt. In den Finalspielen hatten die neuen Meister aber zum einen das Glück auf ihrer Seite und präsentierten sich vor allem im Rückspiel als das bessere Team.

Stephan Lohse / dpa

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