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Der „doppelte Koch“ sichert Dynamo Dresden gegen Braunschweig zweiten Auswärtssieg

Der „doppelte Koch“ sichert Dynamo Dresden gegen Braunschweig zweiten Auswärtssieg

Mit viel Kaltschnäuzigkeit und einer optimalen Chancenverwertung hat Dynamo Dresden sich den zweiten Auswärtssieg der Saison gesichert. Im Aufsteiger-Duell bei Eintracht Braunschweig siegte die Mannschaft von Trainer Ralf Loose mit 2:0 (1:0) und macht damit in der Tabelle einen Sprung auf den zehnten Platz.

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Zwei Tore durch Robert Koch haben Dynamo Dresden am Samstag (22. Oktober 2011) einen Sieg über Eintracht Braunschweig beschert.

Quelle: dpa

Braunschweig. Dabei haben die Schwarz-Gelben nun aus 12 Spielen 14 Punkte auf ihrem Konto.

Vor 22.625 Zuschauern im Eintracht-Stadion war es Robert Koch, der in der 15. und der 53. Minute für seinen Klub traf. «Wir haben ein packendes Kampfspiel gesehen, in dem wir viele hitzige Situationen überstehen mussten. Im Luftkampf waren wir aber präsent und unser Tormann war auch zur Stelle. Uns ist es gelungen, ohne Gegentor zu bleiben und es ist wichtig für die Mannschaft, dass hinten die Null steht. Ich freue mich vor allem auch für Robert Koch, der die beiden Treffer gut erzielt hat», sagte Trainer Ralf Loose nach dem Spiel.

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Braunschweig. Eintracht Braunschweig hat die Spitzengruppe der 2. Fußball-Bundesliga aus den Augen verloren. Die Niedersachsen kassierten am Samstag im Aufsteiger-Duell gegen Dynamo Dresden mit 0:2 (0:1) die zweite Niederlage in Serie und sind seit vier Runden ohne Sieg. Matchwinner für die Dresdner war Robert Koch mit Toren in der 15. und 53. Minute.

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Zunächst wartete Loose mit einer kleinen Überraschung auf, als er Ioannis Papadopoulos in die Startelf stellte. Aufgrund des Fehlens von Stürmer Zlatko Dedic (Grippe) stellte Loose wieder auf ein 4-2-3-1 System um, in dem Papadopoulos im zentralen Mittelfeld spielte und dort eine gute Figur machte.

 

In den ersten 15 Minuten spielten aber lediglich die Braunschweiger ansprechenden Fußball und Dynamo hatte große Schwierigkeiten, sich vom hohen Druck der Gastgeber zu befreien. Vor allem über die rechte Seite von Verteidiger Muhamed Subasic rollte ein Angriff nach dem nächsten auf den Dresdner Sechzehner zu, doch die gefährlichen Flanken konnten Romain Brégerie und Florian Jungwirth meist gut klären.

 

In der 11. Minute hatte Filip Trojan die erste kleine Möglichkeit, denn Tormann Daniel Davari war bereits geschlagen, doch sein Lupfer über den Schlussmann geriet zu kurz und so hatte der Keeper den Ball im Nachfassen.

 

Braunschweig spielte weiter engagiert und völlig überraschend fiel in der 15. Minute die Führung für die Dresdner. Cristian Fiels Freistoß verlängerte Mickael Poté per Kopf, ehe Robert Kochs Schuss mit ein wenig Glück ins linke untere Eck trudelte. Zunächst beflügelte die Führung die Schwarz-Gelben, doch nach nur zehn Minuten dominierte Braunschweig wieder die Partie.

 

Bis zur Halbzeit drängten die Hausherren enorm auf den Ausgleich, doch dem überragenden Wolfgang Hesl war es zu verdanken, dass es bei der Führung blieb. Zudem hatten die Dynamos Glück, dass Schiedsrichter Christian Leicher der Eintracht in der 45. Minute einen Elfmeter verwehrte. Mirko Boland war da strafstoßwürdig von David Solga gelegt worden.

 

In der zweiten Halbzeit musste Ralf Loose seine Viererkette neu ordnen, denn Cheikh Gueye blieb Gelb-verwarnt und leicht angeschlagen in der Kabine. Für ihn kam Martin Stoll, der in die Innenverteidigung rückte, Florian Jungwirth spielte fortan auf der Rechtsverteidiger-Position.

 

Dresden schloss da an, wo sie in der 15. Minute aufgehört hatten und erzielten erneut überraschend das Tor. Die Hausherren wollten eine gefährliche Situation im Sechzehner klären, der Ball kam wieder vor die Füße von Robert Koch, der per Doppelschlag auf 2:0 (53.) erhöhte. Danach hatte die Loose-Elf zwei Mal Glück, denn Mirko Boland hatte in der 60. und der 62. Minute die Möglichkeit, den Anschlusstreffer zu erzielen. Erst retteten jedoch Wolfgang Hesl und Florian Jungwirth im Verbund, ehe er selbst freistehend aus fünf Metern über den Kasten schoss.

 

Danach kam Braunschweig noch zu einigen Möglichkeiten, doch der Treffer wollte den Hausherren nicht gelingen.

 

Aufstellung:

Dresden:

Hesl – Gueye (46. Stoll), Brégerie, Jungwirth, Subasic – Solga, Fiel – Koch, Papadopoulos (89. Fort), Trojan – Poté

 

Braunschweig:

Davari – Kessel, Henn, Correira (51. Dogan), Reichel – Theuerkauf – Kruppke, Pfitzner (70. Fetsch), Zimmermann (70. Merkel), Boland – Kumbela

Tina Hofmann

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