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Der ersehnte dreckige Sieg – Lok Leipzig holt bei Borea Dresden drei Punkte

Der ersehnte dreckige Sieg – Lok Leipzig holt bei Borea Dresden drei Punkte

Die Fußballer des 1. FC Lok Leipzig haben in der Oberliga einen wichtigen Sieg gegen den Abstieg geholt. Beim SC Borea Dresden siegten die Sadlo-Schützlinge am Mittwochabend mit 1:0. Vor 369 Zuschauern im Dresdner Jägerpark, darunter mehr als die Hälfte Lok-Fans, traf Pavel Devaty in der 19. Minute.

Dresden.  

Ganz zufrieden war Mike Sadlo trotzdem nicht. „Mit der Führung haben wir aufgehört zu spielen“, ärgerte er sich. „Wir haben uns hinten reindrängen lassen.“ Seine Mannschaft hatte gut begonnen und durch Benedikt Seipel nach acht Minuten auch die erste Großchance. Sein Heber über den Borea-Keeper landete aber am Pfosten statt im Tor. Danach entwickelte sich eine Partie mit Chancen auf beiden Seiten – Lok hatte das Glück auf seiner Seite. Eine zu kurze Abwehr von Borea-Verteidiger Arne Reetz landete nach knapp 20 Minuten vor den Füßen von Devaty. Da zudem der Dresdner Schlussmann Linke aus seinem Tor geeilt war, konnte der Lok-Offensivmann den Ball ins Dreiangel schießen.

Danach waren die Dresdner am Drücker. „Ich kann das auch nicht erklären“, meinte Benjamin Fraunholz anschließend. „Vielleicht steckt uns da zu viel in den Knochen drin.“ Vor allem über Linksaußen Oliver Genausch, der von der Leipziger Viererkette sträflich vernachlässigt wurde, erarbeiteten sich die Dresdner immer wieder Chancen, Jan Evers musste mehrfach in höchster Not klären.

 

Doch Lok überstand den Druck der Gastgeber unbeschadet und konnte im zweiten Spielabschnitt wieder besser gegenhalten. Zwei Mal hatten die Leipziger Riesenglück. In der 63. Minute rettete Sebastian Seifert für seinen geschlagenen Keeper auf der Linie, in der 78. Minute schoss Boreas Tobias Naumann völlig freistehend über den leeren Kasten. Ansonsten hatte Lok die Partie im Griff und ließ auch in der Schlussphase keine Torschüsse der Dresdner mehr zu.

 

„Egal, wichtig sind drei Punkte“, meinte letztlich auch Mike Sadlo. Vom „Glück des Tüchtigen“ sprach Marcus Saalbach. Mit dem Sieg hat Lok nun bei zwei ausstehenden Spielen drei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz und kann mit breiter Brust ins Derby am Ostermontag gehen. Kleiner Wehmutstropfen: Benjamin Fraunholz und Thorsten Görke fallen wegen der fünften beziehungsweise zehnten Gelben Karte für die Partie gegen den FC Sachsen aus.

Stephan Lohse

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