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Derby-Nachlese: Lok-Boss Spauke will Entschuldigung von RB-Coach Zorniger

Derby-Nachlese: Lok-Boss Spauke will Entschuldigung von RB-Coach Zorniger

Die neue Lok-Führung unter Heiko Spauke nennt sich "Arbeitspräsidium". Könnte im Umkehrschluss bedeuten: Die Vorgänger um Michael Notzon waren ein Präsidium, das nicht gearbeitet hat.

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RB Leipzig vs. 1.FC Lok Leipzig , Im Bild: In dieser Szene verletzte sich Frahn und musste in der ersten Spielhälfte ausscheiden. ,

Quelle: PICTURE POINT

Leipzig. Um mehr Transparenz in die präsidiale Stoßrichtung zu bekommen, stellen Spauke und Co. neuerdings den "Lok-Wochenrückblick" ins Netz. "Eine subjektive Sicht der Dinge, aber so objektiv wie irgend möglich."

Der aktuelle subjektiv-objektive Rückblick beleuchtet auch das Thema Mike Sadlo. Das Gericht hat final entschieden, dass die Lok-Kündigung ungültig war und das Gehalt des blau-gelben Ex-Cheftrainers bis zum 30. Juni gezahlt werden muss. Kosten für den klammen Club: 28.000 Euro. Spauke: "Das Gericht kam unserer finanziellen Not durch eine Ratenzahlung entgegen. Der Aufsichtsrat lässt gerade prüfen, ob das alte Präsidium in diesem wie in anderen Fällen für grob fahrlässiges Verhalten haftbar gemacht werden kann."

Ex-Boss Michael Notzon hatte die Causa Mike Sadlo zur Chefsache gemacht und keiner außergerichtlichen Einigung zugestimmt.

In Sachen Derby-Nachlese schrieb Spauke mit spitzer Feder: "Von einem Derby kann und möchte ich bewusst nicht reden, da der Begriff zwei sich rivalisierende Traditionsmannschaften voraussetzt. Am Ende ist es aber egal, wie man es nennt - es war sensationell. Wieder einmal hat Lok bewiesen, dass die Stadt noch immer zu großen Teilen blau-gelb ist. Und dass Lok auch friedlich kann."

Es sei ihm ein Rätsel, wie RB-Coach Alexander Zorniger das Liedgut der Lok-Fans derart missverstehen konnte. Laut Spauke hätten die Fans gesungen: "Wenn wir wollen, kaufen wir Euch auf." Zorniger hatte ein etwas anderes Verslein gehört. Das ging so: "Wenn wir wollen, schlagen wir Euch tot."

Spauke: "Keiner kann sich an einen solchen Gesang erinnern. Tut mir leid Herr Zorniger: Das war unnötig. Ihre Entschuldigung nehme ich gerne persönlich an. Sollte ich mich irren, werde ich Buße tun." Spauke kann das Büßergewand auspacken. Zorniger hatte richtig gehört. Das gab selbst der Lok-Sicherheitsbeautragte Steffen Kubald zu Protokoll.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 14.05.2013

Schäfer, Guido

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