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Derbysieg für Leipzig: L.E. Volleys dominieren in Delitzsch

Derbysieg für Leipzig: L.E. Volleys dominieren in Delitzsch

Hätte man die Trainingsbeteiligung bei den Volleys in der Woche vor dem Derby als Maßstab angesetzt, hätte man auf die Leipziger Garde wohl keinen Pfifferling gesetzt.

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Sebastian Reichstein im Angriff gegen Axel Roscher (LE) und Marvin Freese (LE).

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Klausuren, Krankheit, beruflicher Stress. All das hatte aus den Trainingseinheiten der Woche wenig ergiebige Treffen einzelner Veteranen werden lassen. Und dennoch: Völlig ungefährdet bringen die L.E. Volleys vor rund 500 Zuschauern dem Tabellenführer eine schmerzhafte Niederlage bei. In rund 90 Minuten Spielzeit war es mit dem späteren MVP und trainingsfleißigen Axel Roscher auch ein Veteran, der den Gastgebern die entscheidenden Zähne zog.

Die Artur-Becker-Halle war prächtig gefüllt, die jeweiligen Fan-Gruppen mit ihren Trommeln in Stellung gebracht und man spürte, dass das oft zitierte „Gift“ in der Luft lag. Die L.E. Volleys begannen aber nervös und wenig druckvoll, Delitzsch zeigte deutlich mehr Biss. 3:8 und 8:16 markierten die deutlichen Rückstände der Leipziger zu den technischen Auszeiten. Und beim 10:19 sah es mit neun Zählern Abstand nach einem Vorführen der Gastmannschaft aus. Doch Leipzig wachte auf, Kapitän Jan Günther überzeugte mit schnellen Angriffen über Mitte und eine druckvolle Aufschlagserie von Sebastian Hähner leitete eine Trendwende ein. 

Ein kurzer Aussetzer zum zweiten Satzbeginn (2:4), aber das war es dann auch schon, mit der Dominanz der Gastgeber (5:4). Der schon im ersten Satz für Jannik Kühlborn eingewechselte Axel Roscher überzeugte in zahlreichen Elementen. Spektakuläre Blocks, sichere Angriffe und auch im Aufschlag. Hier kam die langjährige Routine Roschers zum Tragen. Und das steckte an. Sebastian Hähner war der Spezialist für die fiesen Bälle mit viel Auge. Erik Wichert genoss es, seine Angriffe mit viel Power durchzuziehen und Roman Metelskiy verteilte die Bälle variabel und sicher. Das Spiel war völlig gedreht. 16:9, 20:11 und am Ende ein sicheres 25:18. So schnell kann es gehen.

Spätestens der dritte Satz war dann zweifelsfrei eines Derbys würdig. Beide Mannschaften agierten lange Zeit auf Augenhöre. Spektakuläre Rettungsaktionen, sehenswerte Blockaktionen und vor allem im Angriff wussten beide Mannschaften zu überzeugen. Libero Glöckner machte sich ein ums andere Mal lang und wurde durch anschließende Punkte seiner Angreifer-Kollegen belohnt. Eine anfängliche Leipziger Führung wurde beim 11:11 egalisiert, Delitzsch ging beim 12:13 erstmalig in Führung verlor diese durch einen Vierer sofort wieder. Angriff Hähner, Ass Günther, Roscher quer übers Feld und ein Einerblock von Freese. Ein ums andere Mal wurden des Gastgebers Aktionen vereitelt. Delitzsch zeigte Nerven, servierte Aufschlagfehler und die Körpersprache verriet, dass man mit so viel Leipziger Dominanz nicht gerechnet hatte. 25:21 und nach Sätzen 2:1 für die L.E. Volleys.

Im vierten Durchgang gönnte Busse dem bis dahin erfolgreichen Wichert, das Spielgeschehen nun von außen zu genießen. Für ihn kam wieder Kühlborn, der die unfreiwillige Auszeit gut nutzte und sofort wieder auf dem Punkt war. 9:6, 16:9 und 21:13 die klare Konsequenz aus diesem schön anzusehenden Mannschaftsspiel, zu dem alle Leipziger Akteure beeindruckend beitrugen. Auch auf den Zuschauer-Rängen waren die Rollen neu verteilt. Gut gelaunte Leipziger Fans skandierten begleitet von den unermüdlichen Trommlern ihre Mannschaft zum Sieg und diese nutzte den zweiten Matchball und beendete damit das über lange Strecken ungleiche Derby zu ihren Gunsten. 25:17 und der 3-Punkte-Sieg war perfekt.

lvz

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