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Dessau sagt DFB-Pokalspiel zwischen Halle und Frankfurt ab - Leipzig wieder im Rennen

Dessau sagt DFB-Pokalspiel zwischen Halle und Frankfurt ab - Leipzig wieder im Rennen

Das DFB-Pokalspiel zwischen dem Viertligisten Hallescher FC und Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt ist in Gefahr. Aus Sicherheitsgründen sagte die Stadt Dessau-Roßlau am Mittwoch nach einer Krisensitzung die für den 30. Juli (15.30 Uhr) im Paul-Greifzu-Stadion geplante Erstrunden-Begegnung ab.

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Die Leipziger Red-Bull-Arena

Quelle: Volkmar Heinz

Dessau/Halle/Leipzig. „Das Spiel ist eines mit besonderer Risikoeinstufung, eine außergewöhnliche Gewaltbereitschaft ist sehr wahrscheinlich“, begründete Dessau-Roßlaus parteiloser Oberbürgermeister Klemens Koschig die Entscheidung.

HFC-Präsident Michael Schädlich sagte gegenüber LVZ-Online: „Die Sicherheit hat die oberste Priorität. Und wenn die nicht gewährleistet ist, muss ich die Entscheidung mit Respekt akzeptieren.“ Nachdem zeitweise darüber nachgedacht wurde, das Spiel in der Leipziger Red-Bull-Arena auszutragen, hatte sich Schädlich Ende Juni für Dessau ausgesprochen. Ob die Partie nun doch in der Messestadt stattfindet, ist aber bislang unklar: „Dazu kann ich noch keine konkrete Aussage machen“, sagte der HFC-Präsident. Er wolle zunächst ausführliche Gespräche mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) führen.

Dabei gebe es aber keine Denkverbote: „Es wird jedes Stadion in Betracht gezogen, das die Sicherheitsanforderungen erfüllt“, so Schädlich. Außerdem müssten die finanziellen und logistischen Rahmenbedingungen stimmen. Am Tag vor dem Aufeinandertreffen von Halle und Frankfurt bestreiten RB Leipzig und Wolfsburg ihre Pokalpartie in der Red-Bull-Arena. Die Austragung des HFC-Spiels einen Tag später sei „logistisch nicht einfach“, so der Vereinspräsident.

Eine Terminverschiebung erwartet Schädlich unterdessen nicht: „Normalerweise müsste es beim 30. Juli bleiben.“ Die letzte Entscheidung treffe aber der DFB.

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Blick in das alte Kurt-Wabbel-Stadion (Archivfoto von 2008)

Quelle: dpa

Dessau-Roßlaus Oberbürgermeister Koschig begründete die Absage am Mittwoch außerdem damit, das am 30. Juli mit dem traditionellen Heimat- und Schützenfest gleichzeitig eine Großveranstaltung stattfindet, „deren Durchführung durch die erhöhte Sicherheitsrisikolage gefährdet erscheint“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Außerdem treffen sich am gleichen Tag im nahe gelegenen Zerbst die Motorradrocker Bandidos.

Die eigentliche Spielstätte des Halleschen FC, das Kurt-Wabbel-Stadion, wird derzeit umgebaut und erst am 21. September mit der Partie gegen den Hamburger SV offiziell eröffnet.

dpa / maf

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