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Dessau und SCM nur Mittelmaß - Bernburg steigt ab

Dessau und SCM nur Mittelmaß - Bernburg steigt ab

Dessau-Roßlau. Die Saisonbilanz für das Trio Sachsen-Anhalts in der 2. Handball-Bundesliga der Männer fällt ernüchternd aus. Der Dessau-Roßlauer HV als Elfter und die Reserve des SC Magdeburg, die in der Endabrechnung auf dem 13. Platz landete, verkörperten nur graues Mittelmaß.

Der SV Anhalt Bernburg muss aus wirtschaftlichen Gründen den Gang in die dritte Liga antreten. Trotzdem ist Sachsen-Anhalt im nächsten Spieljahr wieder mit einem Trio vertreten. Der HC Aschersleben hat als Meister der Regionalliga Nord den Aufstieg geschafft.

Der DRHV verpasste vor allem durch seine chronische Auswärtsschwäche (nur zwei Siege) ein besseres Resultat. „Wir wollten um einen einstelligen Platz kämpfen, den wir am Ende knapp verfehlt haben. Uns fehlte einfach die Konstanz. Selbst während einer Partie wechselten sich Hoch und Tiefs manchmal ab“, erklärte DRHV-Trainer Peter Pysall, der mit der Mannschaft in der nächsten Saison die Qualifikation für die eingleisige zweite Bundesliga schaffen will. Mit dem torgefährlichen Bernburger Michal Panfil konnte er bereits einen Neuzugang präsentieren.

Die SCM-Reserve, die sich nicht für die eingleisige zweite Bundesliga qualifizieren darf, hat sich während des Spieljahrs enorm gesteigert. Nach neun Zählern in der Hinrunde holten die SCM-Talente in der zweiten Halbserie immerhin 15 Punkte. „Wir haben sportlich die Klasse gehalten und einen deutlichen Leistungsschub bekommen. Deswegen bin ich vor allem mit der Entwicklung der Mannschaft zufrieden“, meinte Magdeburgs Trainer Christian Prokop, der jedoch ohne zwei Leistungsträger planen muss. Vor dem letzten Punktspiel wurden Alexander Auerbach (HSC Coburg) und Sebastian Munzert (Verein noch offen) verabschiedet.

Nach neun Jahren muss der SV Anhalt, der auf dem letzten Platz landete, wegen des Verzicht auf den Antrag der Lizenz die zweite Liga verlassen. „Die Umstände, die zum Abstieg führten, sind bitter. Viele Dinge waren in dieser traurigen Saison vorhersehbar, zumal der Vorstand von vornherein auf Kosten der Mannschaft gelebt und für langzeitverletzte Spieler keine Neuzugänge verpflichtet hat. Die Mannschaft hat alles gegeben. Diese Leistung wurde aber nicht honoriert“, lautete das Fazit von Trainer Helmut Röder, der nach der Insolvenz der Handball-Fördergesellschaft wie seine Spieler auf drei Monatsgehälter wartet.

Den Platz von Bernburg nimmt der HC Aschersleben ein. „Wir wollen unbedingt den Klassenerhalt packen. Es ist immer bitter, wenn ein Aufsteiger sofort wieder absteigen muss. Um konkurrenzfähig zu sein, benötigen wir jedoch noch unbedingt einen Linkshänder im halbrechten Rückraum“, sagte Ascherslebens Spielertrainer Dmitri Filippow, der von November 2002 bis Mai 2007 für Bernburg spielte.

dpa

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