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Deutsche Basketballer gewinnen in Leipzig Härtetest gegen Finnland

Deutsche Basketballer gewinnen in Leipzig Härtetest gegen Finnland

Beim guten Debüt von NBA-Profi Dennis Schröder haben Deutschlands Basketballer ihrem Coach Emir Mutapcic eine erfolgreiche Heimpremiere beschert. Das Team des Nachfolgers von Frank Menz gewann den Härtetest gegen WM-Teilnehmer Finnland am Sonntag in Leipzig mit 74:67 (37:39) und feierte den fünften Sieg im sechsten Spiel dieses Sommers.

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Basketball Länderspiel Deutschland - Finnland am 27.07.2014 in der Arena Leipzig. Der deutsche Spieler Elias Harris (r.) im Duell mit dem Finnen Gerald jr. Lee.

Quelle: dpa

Leipzig. In seinem ersten Länderspiel zeigte Aufbauspieler Schröder von den Atlanta Hawks einen abgeklärten Auftritt und kam auf sieben Punkte und sieben Assists. „Es ist eine Ehre für die Nationalmannschaft zu spielen, so habe ich es mir vorgestellt“, sagte der 20-Jährige. Bester Werfer bei einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung war Elias Harris mit 13 Zählern. „

Es war das erste Spiel mit der kompletten Mannschaft, es war sehr wichtig, dass wir gewonnen haben“, analysierte Mutapcic. „Wir haben in der zweiten Halbzeit viel besser verteidigt.“ Im Gäste-Team des ehemaligen deutschen Coaches Henrik Dettmann erzielte Topstar Petteri Koponen 16 Punkte. Nach dem Supercup am kommenden Wochenende in Bamberg steht für das deutsche Team im August die EM-Qualifikation gegen Polen, Österreich und Luxemburg an. Dabei droht der Ausfall von Center Tibor Pleiß für den kompletten Sommer. „Tibors Wunsch ist es, in die NBA zu kommen. Sein Agent sagt, dass er kurz davor ist“, sagte Mutapcic. „Solange er keinen Vertrag unterschrieben hat, kann er nicht zu uns kommen. Das ist komplex. Wir wissen in den nächsten zwei, drei Tagen mehr.“

Mit dem Sprung zum Kontinentalturnier 2015, dessen Ausrichter nach der Absage an die Ukraine noch nicht feststeht, würde auch die Chance auf das langfristige Ziel Olympia 2016 in Rio de Janeiro gewahrt. Für die EM hat sich dann auch NBA-Superstar Dirk Nowitzki einen Einsatz offengelassen. Nach einem starken Start gegen Finnland und der frühen 7:3-Führung erlaubte sich die Anfangsformation von Mutapcic zu viele Nachlässigkeiten in der Verteidigung, so dass die Gäste mit 13 Punkten in Serie davonzogen. Vor allem Elias Harris erlaubte sich in seinem ersten Länderspiel seit gut vier Jahren zu Beginn noch mehrere Patzer, steigerte aber später seine Leistung deutlich.

Wie der frühere NBA-Profi und heutige Bamberger waren auch die Debütanten Daniel Theis, Danilo Barthel und Schröder vor einer Woche noch in der Summer League der nordamerikanischen Liga aufgelaufen. Vor allem der Aufbauspieler zeigte bei seinem Debüt aber keinerlei Anpassungsprobleme: Mit Übersicht führte Schröder die deutsche Mannschaft wieder heran und sorgte mit seinem Alley-oop-Anspiel, das Theis per Dunking verwertete, für den ersten Höhepunkt. 

Der frühere Braunschweiger Schröder agierte zunächst vor allem als Vorbereiter, erhöhte das Tempo im Angriff - nach seinen zwei Assists für Dreier von Benzing führte der Gastgeber kurz vor Ende des ersten Abschnitts wieder mit 20:19. Es entwickelte sich eine phasenweise zerfahrene Partie, in der kein Team davonziehen konnte. Mit schnellem Umschalten nach Ballbesitzen setzte das deutsche Team dem EM-Neunten immer wieder zu und erarbeitete sich im letzten Viertel konstant einen Vorsprung heraus. Spätestens mit dem Lobpass von Schröder zum Dunk von Harris beim 67:61 war die Partie entschieden.

Florian Lütticke, dpa

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