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Deutsche Boxer testen beim 38. Chemiepokal in Halle für Olympia

Deutsche Boxer testen beim 38. Chemiepokal in Halle für Olympia

Angeführt von Europameister Denis Makarov (Velbert) testen Deutschlands Amateur-Boxer beim 38. Chemiepokal in Halle/Saale ihre Olympia-Tauglichkeit. Beim wiederbelebten einzigen deutschen Box-Turnier von Weltniveau soll sich die Nationalstaffel von Donnerstag bis Samstag gegen starke internationale Konkurrenz aus neun Ländern für die Saisonhöhepunkte empfehlen.

Halle/Saale. „Danach wissen wir endgültig, mit wem wir EM und WM in diesem Jahr angehen werden“, sagte Chef-Bundestrainer Valentin Silaghi (Heidelberg).

Der international renommierte Makarov ist eine Bank im deutschen Team, in dem ein leistungsfördernder Konkurrenzdruck herrscht wie lange nicht. „Die Jungen drängen nach. Das ist gut, das bringt uns voran“, sagte Silaghi. Seine Hoffnungen ruhen dabei unter anderem auf Jugend-Europameister Tyron Zeuge (Berlin/Halbschwer) und auf dem Wolfsburger Weltergewichtler Patrick Wojcicki, die beide in ihren ersten Männer-Jahren gleich deutsche Meister geworden sind. Der Großteil der stark limitierten Olympia-Fahrkarten wird bei der WM vom 22. September bis 10. Oktober in Baku vergeben.

Auch die deutschen Boxerinnen haben Olympia im Blick und steigen erstmals in der 41-jährigen Turniergeschichte beim Chemiepokal in den Ring. Das Gros stellen die Frauen, die bei der WM 2010 in Barbados zwar ohne Medaille blieben, aber dennoch für ein ordentliches deutsches WM-Debüt gesorgt hatten. Der DBV will sich mit vier bis fünf Männern und zwei Frauen für die Spiele in London qualifizieren. Frauen-Boxen steht dort erstmals auf dem olympischen Programm.

dpa

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