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Deutsche Fechter setzen Medaillenhatz fort - Medaille für Katja Wächter

Deutsche Fechter setzen Medaillenhatz fort - Medaille für Katja Wächter

Silber mit dem Florett, Bronze mit dem Säbel - die wunderbare EM-Serie von Leipzig hält: kein Tag ohne deutsche Medaille bei den Fecht-Europameisterschaften. Am Dienstag bekam das Geschehen auf der Planche zum Auftakt der Team-Wettbewerbe sogar eine historische Note, denn Bronze für die Säbel-Experten um Weltmeister Nicolas Limbach war mit dieser Waffe Medaillen-Premiere bei einer EM.

Leipzig.    

Der Jubel war groß im deutschen Lager: Nach Gold, Silber und Bronze in den Individual-Disziplinen gab es mit dem 45:38 der Säbel- Experten im „kleinen Finale“ gegen Russland einen weiteren dritten Rang. Der tollen Laune tat selbst die 26:45-Finalniederlage der Florettdamen gegen Titelverteidiger und Weltmeister Italien keinen Abbruch.   

Limbach und seinen unerschrockenen Mitstreitern spukte zunächst sogar Gold im Hinterkopf herum - es wurde Bronze für die deutschen Musketiere. „Super. Das haben wir uns verdient. Einfach unglaublich“, ließ Einzel-Silbermedaillengewinner Limbach wissen. Und: „Als Mannschaft waren wir unglaublich stark.“   

Die Dormagener Limbach, Max Hartung und Benedikt Beisheim hatten mehr drauf, wurden aber in der Vorschlussrunde gemeinsam mit dem Tauberbischofsheimer Björn Hübner aus ihrer Euphorie gerissen. 45:22 im Achtelfinale gegen die Türkei, ein erster Coup beim 45:36 eine Runde später gegen Olympiasieger Frankreich - da bebte gegen den alten und neuen Champion Italien (45:28 gegen die Ukraine) die allerdings schwach besetzte Halle.   

25:13 führte das Quartett von Bundestrainer Vilmos Szabo, hatte das Finalduell mit der Ukraine im Sinn. Doch die Italiener mit Athen-Olympiasieger Aldo Montano konterten eiskalt, machten aus dem Rückstand ein 40:35. Und als Limbach gegen Montano auf die Piste musste, war nichts mehr zu retten, nach dem 37:45 blieb lediglich der Kampf um Bronze.   

„Ich muss es positiv sehen. Wir machen Fortschritte“, kommentierte Szabo den verrückten Tag. Doch es fuchste ihn, dass es nicht auch für seine Männer ins Finale reichte: „Es ist ärgerlich, weil wir gegen die Italiener so gut angefangen haben.“ Sportdirektor Manfred Kaspar war hellauf begeistert: „Mann, die haben den Olympiasieger geschlagen. Schon allein das ist eine wahnsinnig tolle Leistung.“    Fast zeitgleich liefen die Frauen um Lokalmatadorin Katja Wächter, Sandra Bingenheimer und Carolin Golubytskyi aus Tauberbischofsheim sowie Martina Zacke aus Berlin mit dem Florett zu Höchstform auf. Beim 32:31 gegen Ungarn im dramatischen Viertelfinale musste noch der „Sudden Death“ helfen, das 37:25 gegen Olympiasieger Russland in der Vorschlussrunde war eine klare Angelegenheit. Im Gold-Gefecht gegen Italien mit seiner „Grande Dame“ Valentina Vezzali gab es keine Chance.

Dietmar Fuchs, dpa

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