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Deutsche Galopp-Stars kommen zum Saisonfinale nach Leipzig

Letzter Renntag im Scheibenholz Deutsche Galopp-Stars kommen zum Saisonfinale nach Leipzig

Die deutsche Galopp-Elite ist am Samstag im Scheibenholz zu Gast. Einige der besten Jockeys des Landes reisen zum Saisonfinale auf der Pferderennbahn an. Auch vier Leipziger Pferde gehen in den acht Rennen an den Start.

Acht Galopprennen stehen am Samstag beim Saisonfinale im Scheibenholz auf dem Programm.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. So volle Starterfelder wie diesmal gab es lange nicht. Mit dem internationalen Renntag klingt am Sonnabend (Beginn 13.30 Uhr) die Leipziger Galoppsaison im Scheibenholz aus. Klingt bescheiden, tatsächlich erwartet die Galopp-Fans aber nicht weniger als der sportlich bestbesetzte Renntag des Jahres.  

Mit Markus Klug (Köln), Andreas Wöhler (Gütersloh) und Roland Dzubasz (Berlin-Hoppegarten) sind einige der erfolgreichsten deutschen Trainer mit ihren Pferden in Leipzig vertreten. Mehr noch, auch ein Großteil der deutschen Top-Ten-Jockeys kommt nach Leipzig, das Rennen um das Jockey-Championat ist extrem spannend. Den Führenden Filip Minarik (55 Siege) trennen vom aktuell Vierten, dem Dresdner Alexander Pietsch (50 Siege), lediglich fünf Erfolge – beide reiten im Scheibenholz. Pietsch sitzt in fünf Rennen im Sattel, Minarik in sechs.

Acht Rennen, 84 Pferde, 30.000 Euro Preisgeld

Insgesamt galoppieren 84 Pferde in acht Rennen, die mit 30.000 Euro dotiert sind. Höhepunkt ist das mit 7000 Euro dotierte Rennen um den „Preis des Leipzig-Houston e.V.“. Bei dem Ausgleich III über 1850 Meter ist die Startbox mit zwölf Pferden ausgebucht. Kleines Schmankerl für die Wettgemeinde: In diesem Rennen gibt es eine Viererwette mit einer garantierten Gewinnausschüttung von 10.000 Euro.

Leipzigs Trainer Marco Angermann schickt vier Pferde ins Rennen. Beste Aussichten dürfte der vierjährige Wallach Pesaro von der Besitzergemeinschaft um Schriftsteller Clemens Meyer im achten Rennen haben. Zuvor starten im dritten Rennen, einem Ausgleich IV über 2000 Meter, die Wallache Mount Juliet und Fritz. Mit Top-Jockey Jozef Bojko im Sattel setzt die Besitzergemeinschaft des Rennstalls Scheibenholz – für zehn Euro im Monat kann hier Jedermann mitmachen – große Hoffnungen auf Mount Juliet.

„Der weiche Boden dürfte Mount Juliet entgegenkommen, so dass ich schon damit rechne, dass er ins Geld läuft. Zum Sieg steht eindeutig Pesaro, der im letzten Rennen nur knapp geschlagen wurde. Auch für Sternzeichen im Preis der Leipziger Partnerstädte rechne ich mir Chancen aus, da sie mit Jozef Bojko ihren Lieblingsjockey im Sattel hat“, analysiert Angermann seine Schützlinge.

Kulinarische und sportliche Schmankerl

Zum internationalen Renntag, der die Städtepartnerschaft zwischen Leipzig und Houston feiert und künftig jedes Jahr stattfinden soll, haben die Scheibenholz-Macher ein vielfältiges kulinarisches und sportliches Rahmenprogramm geschnürt.

Auf die Besucher warten amerikanisches und mexikanisches Barbecue, polnische Piroggen, Elsässer Flammkuchen oder afrikanischer Kaffee. Dazu gibt es Auftritte von den Cheerleaders der Leipzig Lions. Die American-Football-Cracks des Vereins zeigen zusammen mit den Baseballern der Leipzig Wallbreakers im Kinderland ihr Können. Auch im Programm: Ponyreiten, eine Schrottkarre zum Bemalen und der Bastelstand des LVZ-Schlingel.

uko/nöß

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