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Deutsche Handballer freuen sich auf EM-Auftakt gegen Tschechien

Deutsche Handballer freuen sich auf EM-Auftakt gegen Tschechien

Von Aufregung keine Spur. Im deutschen Handball-Lager herrschte am Tag vor dem eminent wichtigen Auftaktspiel bei der EM in Serbien professionelle Gelassenheit. „Aufregung ist nicht da.

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Der deutsche Rückraumspieler Pascal Hens freut sich auf die Handball-Europameisterschaft.

Quelle: Jens Wolf

Nis. Vielmehr eine Vorspannung und Vorfreude, dass es losgeht“, sagte Kapitän Pascel Hens am Samstag in Nis. Mit der Partie an diesem Sonntag (17.20 Uhr/ZDF) gegen Tschechien startet der bald 32 Jahre alte Rückraumspieler vom HSV Hamburg in seine fünfte und womöglich letzte Europameisterschaft und strahlt Routine aus. „Wichtig ist, gegen Tschechien gut ins Turnier reinzukommen“, betonte Hens.

Beim bislang letzten Aufeinandertreffen mit den Handballern aus dem Nachbarland war Hens nicht dabei, weil er bei der EM 2010 in Österreich wegen fehlender Fitness pausiert hatte. Seinerzeit hatte es ein 26:26 gegeben - ein Ergebnis, über das die deutsche Mannschaft zum EM-Auftakt im südserbischen Nis nicht unglücklich wäre. „Ein Sieg würde uns einen gewissen Rückenwind geben. Aber auch wenn wir verlieren, wäre das Turnier nicht vorbei“, sagte Bundestrainer Martin Heuberger, der vor seiner EM-Premiere als Männer-Bundestrainer keine Nervosität erkennen ließ. „Eine Vorfreude ist da und ein Kribbeln auch. Aber das ist normal“, bekannte er.

Die Partie gegen Tschechien ist für die deutsche Mannschaft richtungweisend, denn das Team um Welthandballer Filip Jicha vom deutschen Rekordmeister THW Kiel ist ein direkter Konkurrent um einen der zwei vakanten Plätze bei einem Olympia-Qualifikationsturnier. Dennoch versuchte Heuberger, den Druck von seinen Spielern zu nehmen. „Es ist ein wichtiges Spiel. Aber zum Schlüsselspiel würde ich es nicht hochstilisieren“, meinte der Bundestrainer.

Trotzdem wollte er sich in Bezug auf die Taktik nicht in die Karten schauen lassen. Erst zum Nennungsschluss am Samstagabend legte er fest, dass er auf Martin Strobel vorerst verzichtet und nominierte offiziell nur 15 von 16 möglichen Spielern. Der Lemgoer Spielmacher wird jedoch bei der Mannschaft in Nis bleiben und steht jederzeit zur Verfügung. „Das Risiko, nicht mehr reagieren zu können, wenn sich ein Spieler verletzt, erschien mir und meinem Co-Trainer Frank Carstens zu hoch. Deshalb haben wir uns entschlossen, Martin Strobel in Reserve zu nehmen“, sagte Heuberger. Auch wollte er nicht verraten, ob er seine Mannschaft mit der angestammten defensiven Abwehrformation oder der offensiveren Ersatzvariante spielen lassen will. „Ich vertraue auf beide Abwehrsysteme“, sagte Heuberger.

Einen Fingerzeig gab jedoch sein Kapitän Pascal Hens. Der Hamburger ließ durchblicken, dass es wahrscheinlich keine Sonderbewachung für Tschechiens Star Filip Jicha geben wird. „Wir dürfen uns nicht nur auf einen Spieler konzentrieren. Er ist ein überragender Spieler, das wissen wir aus der Bundesliga. Aber er ist auch nur einer von sechs Spielern“, meinte der Hamburger. Und für den angepeilten Sieg in der ersten Partie der EM hatte er ein einfaches Rezept parat: „Wir müssen sehr gut in der Abwehr stehen und im Angriff geduldig spielen.“

Martin Kloth, dpa

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