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Deutsche Hockey-Teams in Leipzig vor erneutem WM-Triumph

Deutsche Hockey-Teams in Leipzig vor erneutem WM-Triumph

Jubelte da schon der alte und neue Weltmeister? "Das ist anzunehmen", sagte Tschechiens Coach Chris Faust (46), lief zu den Siegertypen und herzte die deutschen Hockey-Jungs nach dem 9:4 in der Gruppenphase.

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Die Kapitäne vornweg: Tobias Hauke (r.) und Moritz Fürste wollen morgen wieder den WM-Pokal stemmen.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Man(n) kennt sich. Der Frankfurter Faust hat viele Jahre für die Eintracht gespielt, war als Trainer im Hessischen, hinterließ Spuren in der Schweiz und ist seit 2011 für den tschechischen Verband (Männer/Frauen) im Einsatz. Doch während er mit seinen Teams noch erfolgreiche Aufbauarbeit leistet, spielen die Deutschen wie gewohnt in der Favoritenrolle, dominant dazu.

Rückblick. Zur Premiere 2003 in Leipzig wurde gleich doppelt gefeiert, seither gingen fünf von sechs Titeln an den Deutschen Hockey-Bund (DHB). Dabei müssen sich die Champions in diesen WM-Tagen umstellen, denn in der Arena wird nach den Regeln des Weltverbandes FIH gespielt, mit fünf Akteuren. Anders die Bundesliga, die dem Saison-Experiment wieder den Rücken gekehrt hat und das traditionelle Sechser-Format bevorzugt. Faust schlägt den Bogen: "Das war wichtig, um ein Zeichen zu setzen. Denn mit dem Fünfer-Spielsystem ist es beinahe eine Lotterie. Da gibt es nicht viel Luft für taktische Feinheiten."

Die Umstellung bringt die Deutschen nicht um den Schlaf. Mehr Platz auf dem Platz fördert doch geradezu das Austoben. Kapitän Tobias Hauke (27)), Doppel-Olympiasieger auf dem Feld, sieht darin eine Herausforderung. "Es wird darauf ankommen, dass wir als Team funktionieren." Klappte bisher von Partie zu Partie immer besser. Die von Stefan Kermas betreuten Männer beendeten die Vorrunde ohne Punktverlust als Gruppensieger. Zum Abschluss feierte das DHB-Team gestern ein 9:4 (6:3) gegen Australien. Im heutigen Viertelfinale warten die Eidgenossen, die ebenso wie die Tschechen mit deutschem Know-how kämpfen.

Unkompliziert gehen die Mädels von Bundestrainer Jamilon Mülders mit der Modus-Materie um. "Es bleibt das gleiche Spiel mit Ball und Schläger, eine Spielerin mehr oder weniger - damit haben wir kein Problem", argumentiert Hamburgs Kristina Hillmann (23), die mit ihrem Team bisher erfolgreich auftrat. Nach fünf Siegen in fünf Spielen entschieden die deutschen Frauen auch das Viertelfinale gestern Abend gegen Polen mit 2:1 für sich.

Auf der Gold-Mission nehmen alle alles mit, vor allem das gemeinsame Erlebnis, die tolle Atmosphäre in der Arena. Diese wird am Wochenende bis auf wenige Restkarten ausverkauft sein. "Wenn es gut läuft, knacken wir nach den fünf WM-Tagen die 25 000-Zuschauer-Marke", zeigt sich OK-Chef Falk Jänicke optimistisch.

Das Spektakel gefällt. Und doch wird spekuliert, dass die Hallen-Variante ein Auslaufmodell sein könnte. DHB-Sportdirektor Heino Knuf kennt die Gerüchte: "Die Gefahr besteht, dass die FIH die Weltmeisterschaften nicht mehr im bekannten Format austrägt. Stattdessen wäre denkbar, dass die Europäer alle vier Jahre ein Turnier veranstalten und es für intercontinentale Verbände öffnen, was dann eine inoffizielle WM wäre", vermutet Knuf, der aber nichts unversucht lassen will, weiter für die Attraktion unterm Hallendach zu werben.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom ..
Kerstin Förster

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