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Deutsche Hockey-Teams ziehen vorzeitig ins Viertelfinale der Hallen-WM in Leipzig ein

Deutsche Hockey-Teams ziehen vorzeitig ins Viertelfinale der Hallen-WM in Leipzig ein

Die deutschen Hockey-Auswahlteams haben bei der 4. Hallen-Weltmeisterschaft in Leipzig ihr erstes Etappenziel erreicht und sind vorzeitig in das Viertelfinale eingezogen.

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Timm Herzbruch (GER) am Donnerstag beim Spiel Deutschland gegen Tschechien der Hallenhockey Weltmeisterschaft in Leipzig am Ball.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Die Mannschaft von Damen-Coach Jamilon Mülders feierte am Donnerstag mit dem 6:3 gegen die Ukraine und dem 10:1 über Österreich die Siege drei und vier und kämpft am Freitag gegen die punktgleichen Australierinnen um den Gruppensieg. Den haben die DHB-Herren, die ebenfalls als Titelverteidiger dabei sind, nach dem 9:4 gegen Tschechien und dem 5:4 im Spitzenspiel gegen Österreich praktisch sicher.

„Wir haben uns bisher von Spiel zu Spiel gesteigert. Daran arbeiten wir weiter und wollen zumindest in das Halbfinale“, sagte ein zufriedener Damen-Bundestrainer Mülders nach dem Kantersieg gegen Österreich. Lydia Haase (3) und Kristina Hillmann (2) waren die erfolgreichsten DHB-Torschützinnen beim bisher besten WM-Auftritt. „Das war ein guter Tag für uns“, meinte die Hamburgerin Hillmmann, die auch zur Mittagszeit gegen die Ukraine einmal erfolgreich war.

Die DHB-Herren legten sich im Top-Match gegen das bisher punktgleiche Austria-Team lange mächtig ins Zeug. Moritz Fürste, Timm Herzbruch, Alexander Otte und Thilo Stralkowski führten mit dem 4:0-Vorsprung schon kurz nach der Pause die vermeintliche Vorentscheidung herbei. Dann kamen die Österreicher gegen die etwas nachlässigen Deutschen auf 2:4 heran, ehe der bisherige deutsche Toptorschütze Fürste mit dem fünften Treffer alles klar machte. Das 4:5 fiel erst 22 Sekunden vor der Schlusssirene. „Bisher läuft es sehr gut. Wichtig ist, dass wir gegen jeden Gegner voll konzentriert bleiben“, meinte Herzbruch zurecht. Denn das war gegen die starken Österreicher zumindest nicht immer der Fall.

Gute Nachrichten gibt es für die Sportart Hockey auch aus der Politik: Der Freistaat Sachsen unterstützt die WM mit 75.000 Euro, teilte das Sächsische Staatsministerium des Innern mit. Der Fördermittelbescheid wurde am Donnerstag in der Arena Leipzig an Stephan Abel, den Präsidenten des Deutschen Hockey-Bundes, übergeben. (mit dpa)

lvz/agri

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