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Die Stadt Cottbus verkauft Stadion der Freundschaft an FC Energie

Die Stadt Cottbus verkauft Stadion der Freundschaft an FC Energie

Die Stadt Cottbus verkauft das Stadion der Freundschaft für knapp zwei Millionen Euro an den Fußball-Zweitligisten FC Energie Cottbus. Das hätten die Stadtverordneten am Mittwochabend in nicht öffentlicher Sitzung beschlossen, teilte das Rathaus am Donnerstag mit und bestätigte einen Bericht der „Lausitzer Rundschau".

Cottbus. Demnach ist der Besitzerwechsel für den 1. Juli vorgesehen. Der Verein zahlt 1,95 Millionen Euro an die Stadt und erhält das Stadion sowie das 44.000 Quadratmeter große Grundstück. Der FCE ermöglicht dort weiterhin Schul- und Vereinsport.

Der Kaufvertrag sieht zudem vor, dass der FC Energie über den künftigen Namen für das Stadion selbst entscheidet. Zur Vermarktung der Namensrechte einigten sich beide Seiten auf einen Kompromiss.

Er sieht vor, dass die Stadt je nach der Spielklasse, in der der Fußballverein aktiv ist, an dem Erlös der Namensrechte beteiligt wird. So erhält die Stadt für die zweite Liga 25 Prozent der Einnahmen in den ersten drei Jahren und 20 Prozent in den beiden Folgejahren. Für die erste Bundesliga gäbe es 50 beziehungsweise 40 Prozent.

In die Modernisierung des Stadions flossen von 1995 bis 2010 nach Angaben der Stadtverwaltung 17,6 Millionen Euro aus öffentlichen Mitteln. Der FC Energie investierte im selben Zeitraum 10,5 Millionen, so in den Bau der Nord- und Südtribüne. Vereinspräsident Ulrich Lepsch hatte das Vereinsvermögen bei der Mitgliederversammlung Mitte Mai mit rund drei Millionen Euro angegeben. Der FCE will auch künftig in die Infrastruktur des Stadions investieren.

dpa

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