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Doppelte Titelchance: Deutsche Hockey-Frauen und -Männer stehen im Finale der EM in Leipzig

Doppelte Titelchance: Deutsche Hockey-Frauen und -Männer stehen im Finale der EM in Leipzig

Deutschlands Hockey-Teams sind einträchtig in die Endspiele der Hallen-Europameisterschaft in Leipzig eingezogen. Dank ihrer besten Turnierleistung kämpften sich zunächst die von U21-Coach Marc Herbert betreuten Damen trotz des Fehlens aller A-Kader-Kräfte durch ein 4:1 (2:1) gegen die Niederlande ins Finale.

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Die Hockey-Damen bejubeln den Finaleinzug.

Quelle: Hendrik Schmidt

Leipzig. Dort trifft das Team am Sonntag (13.00 Uhr) auf Weißrussland. Danach bezwangen auch die DHB-Herren den Erzrivalen aus den Niederlanden mit 6:3 (2:3). Für sie geht es bei der angepeilten Zurückeroberung des EM-Titels am Sonntag (14.30 Uhr) in der ausverkauften Leipzig Arena gegen Tschechien, das Titelverteidiger Österreich 3:2 (1:1) besiegte.

Die DHB-Herren schienen wie in den meist souverän gewonnenen Vorrundenspielen schnell auf Siegkurs zu sein. Matthias Witthaus (6. Minute) und Benjamin Wess (8.) schossen früh ein 2:0 heraus. Aber bis zur Pause schlug Oranje vor 4000 Zuschauern gleich dreimal zurück. Doch wie in allen bisherigen Spielen legten die Deutschen in der zweiten Halbzeit leistungsmäßig noch einmal zu. Und das wurde belohnt: Tobias Hauke mit zwei Treffern, erneut Witthaus mit seinem bereits neunten Turniertor und Oskar Deecke drehten den Spieß um.

Stark wie nie präsentierten sich die Damen im Semifinale. Die Essenerin Dinah Grote avancierte mit drei Toren zur Matchwinnerin, Spielführerin Rebecca Landshut (14.) steuerte ebenfalls einen Treffer gegen das leicht favorisierte Oranje-Team bei. „Unser Ziel war immer der Titel. Ich hoffe, dass meine Mannschaft gegen die starken Weißrussinnen noch einmal eine so konzentrierte Leistung bringen kann“, meinte Herbert, der in Leipzig für den beim A-Kader weilenden Bundestrainer Michael Behrmann an der Bande steht. „Es wäre jedoch fahrlässig, die Weißrussinnen zu unterschätzen“, warnte Herbert.

Sein B-Team hatte zum Vorrundenabschluss beim 3:5 gegen Polen noch eine herbe Schlappe erlitten. Die Leistung stimmte weder hinten noch vorne, die Tore von Franziska Hauke (2) und Landshut waren zu wenig. „Es war ein frustrierendes Erlebnis für uns alle“, sagte Herbert. Allerdings hätten sich seine Spielerinnen danach „fest vorgenommen“, diese Scharte gegen Holland gleich wieder auszuwetzen - was gelang.

Thomas Prüfer, dpa

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