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Drama im Scheibenholz - 4000 Besucher trotzen Hitze beim Familienrenntag

Reitsport und Maskottchenlauf Drama im Scheibenholz - 4000 Besucher trotzen Hitze beim Familienrenntag

Bei 34 Grad im Schatten fanden 4000 Besucher den Weg zum Familienrenntag im Scheibenholz. Im siebten und letzten Rennen gab es einen tragischen Sturz. Das Pferd "Lenno" brach sich das Bein und musste anschließend eingeschläfert werden.

Songan (Vinzenz Schiergen) gewinnt vor Mount Juliet (Maxim Pecheur) den Preis des Rennstalls Scheibenholz im Ausgleich IV, Kategorie E, 2000m - beim Familienrenntag.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Die Hitzewelle hatte auch für den Familienrenntag im Scheibenholz Konsequenzen. 4000 Leute trotzten den tropischen Temperaturen, „aber der Renntag hätte mehr Besucher verdient gehabt“, meinte Rennverein-Präsident Jürgen Funke. Das schwitzende Publikum hat einiges erlebt. Zum Beispiel Glück und Tragik für das Trainer/Jockey-Duo Angelika Glodde und Vinzenz Schiergen. Erst ein großer Sieg mit Songan im vierten Rennen, dann der Sturz mit Lenno im siebten Rennen. Das Pferd brach sich ein Bein, musste eingeschläfert werden.

4000 Besucher kamen bei hochsommerlichen Temperaturen zum Familienrenntag im Scheibenholz. In sieben Läufen wurden 30.000 Euro an Preisgeldern ausgeschüttet. (Bilder: Christian Modla)

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Tapfer schlugen sich die Lokalmatadoren. Pesaro in Rennen zwei stürmte lange einsam vornweg, wurde aber auf den letzten Metern noch von der in Dresden von Lutz Pyritz trainierten Stute Bear Paolina geschnappt. „Er hat sich reell geschlagen, ich bin zufrieden“, meinte Mitbesitzer Clemens Meyer nach Platz zwei und 700 Euro Preisgeld. Von Songan nur knapp geschlagen als Zweiter ins Ziel (800 Euro) galoppierte auch das Leipziger Publikumspferd Mount Juliet im vierten Rennen. Im Hauptereignis des Tages, dem mit 7000 Euro dotierten Preis des Graditzer Züchtermeetings, triumphierte der von Roland Dzubasz in Hoppegarten trainierte Wallach Lincoln County mit Tomaso Scardino im Sattel.

Die eigentlichen Helden des Tages waren aber die elf jungen Menschen, die im Maskottchenrennen antraten. Eine Stunde in dicken Kostümen, Führring, Startmaschine, dann 100 Meter um die Wette, auch das war richtiger Sport. Jolinchen von der AOK gewann.

nöß/ukö

Mehr Fotos vom Maskottchenrennen gibt es online im "Schlingel"

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