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Dramatisches Match: Icefighters geben Führung gegen Füchse Duisburg aus der Hand

Dramatisches Match: Icefighters geben Führung gegen Füchse Duisburg aus der Hand

Leidenschaft, Dramatik und ein bitteres Ende. Auch wenn die Icefighters Leipzig am Freitagabend im Spitzenspiel der Oberliga-Zwischenrunde mit 2:3 (1:0, 1:1, 0:2) gegen den Staffel-Favoriten Füchse Duisburg unterlagen, dürfte keiner der 2500 Zuschauer in der ausverkauften Fexcom-Arena sein Geld zurückverlangt haben.

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Dramatisches Spiel in Taucha: Die Icefighters unterlagen gegen Duisburg.

Quelle: Christian Modla

Taucha. „Das war ein irres Eishockeyspiel mit einer hohen spielerische Qualität und enormen Intensität", sagte Icefighters-Geschäftsführer André Krüll: „Duisburg war einen kleinen Tick stärker, das müssen wir neidlos anerkennen. Aber unsere Jungs haben toll dagegen gehalten."

Mit viel Druck kamen beide Teams zum ersten Drittel aus der Kabine. Die Icefighters wollten zeigen, dass sie verdient ganz oben stehen. Hannes Albrecht, Torschütze bei der 1:4-Hinspiel-Pleite, vergab die erste Gelegenheit (3.), Thomas Vrbas Schuss landete wenige später am Schoner von Füchse-Goalie Felix Bick. Auf der anderen Seite musste Sebastian Staudt in Unterzahl zweimal parieren. Mitte des Auftaktdrittels erhöhten die Jungs von Mannix Wolf den Druck: Albrecht fälschte einen Schuss von Felix Linden ab – wieder war Bick zur Stelle. Doch dann erlaubte sich der Torhüter einen dicken Bock. Als die Fans nach einer Strafzeit in ihre „Unterzahl"-Gesänge einstimmten, verlor er den Puck hinter dem Tor, Vrba nahm das Geschenk dankend an – 1:0 (18.).

Beide Teams schenkten sich nichts, Duisburg war präsenter und technisch versierter, die Icefighters kämpften toll. Manchmal gehört auch etwas Glück dazu. Doch Fortuna sollte nicht überstrapaziert werden: Denis Fominych erhöhte keine 15 Sekunden nach Wiederbeginn auf 2:0. Füchse-Trainer Uli Egen konnte es nicht fassen, alle guten Vorsätze waren über den Haufen geworfen. Seine Mannschaft reagierte diszipliniert, machte Druck, aber Staudt hielt – mit mittlerweile warm geschossenen Schonern – meisterlich. Dann musste die Nummer 31 doch den Puck aus dem Netz fischen. Nach einem Bully war ihm die Sicht verdeckt, Maximilian Faber zog fast von der blauen Linie ab und traf zum verdienten Anschluss (36.).

Duisburg nahm diesen Schwung mit ins Schlussdrittel. Im Powerplay glich Huebscher zunächst aus, kurz darauf verwandelte Lars Grözinger einen Abpraller zum 3:2-Gästesieg. Vrba traf zwar noch einmal den Pfosten, Staudt verließ kurz vor Schluss für einen Extra-Angreifer sein Tor. Vergeblich. Es war die erste Heimpleite der Saison, die Tabellenführung ist passé. Die Füchse haben sie sich mit einem starken Auftritt erkämpft.

Icefighters Leipzig – Duisburg 2:3 (1:0, 1:1, 0:2)

Tore: 1:0 Vrba (18.), 2:0 Fominych (21.), 2:1 Faber (36.), 2:2 Huebscher (46.), 2:3 Grözinger (48.)

Thomas Fritz

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