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Dresden feiert: Gold und Silber für Eis-Flitzer

Dresden feiert: Gold und Silber für Eis-Flitzer

Die deutschen Damen verdrängten mit dem Titel ihren Olympia-Frust, die Herren feierten eine silberne Generalprobe für Vancouver: Die deutsche Shorttrack-Asse haben bei den Europameisterschaften in Dresden den Heimvorteil zu Gold und Silber genutzt.

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Quelle: dpa

Dresden. „Das war ein Super-Test für Olympia. Diese Kulisse war großartig, die hat unser Team beflügelt“, meinte Cheftrainer Eric Bedard.

Der 33-Jährige hatte selbst zweimal mit der kanadischen Staffel Olympia-Gold erkämpft und weiß, was die deutschen Herren nun in Vancouver erwartet, wo sie erstmals in ein Olympia-Finale einziehen wollen. Insgesamt besuchten 4500 Zuschauer die Titelkämpfe und sorgten für eine Top-Stimmung in der Eis-Arena.   

Das Damen-Quartett, das wegen einer Disqualifikation die Olympia- Tickets verpasste hatte, ließ alle drei europäischen Teams hinter sich, die in Vancouver um die Medaillen laufen und bewies mit dem zweiten Titel nach 2007 seine Zugehörigkeit zur Weltspitze. Aika Klein (Rostock), Bianca Walter, Christin Priebst und Julia Riedel (alle Dresden) liefen ein Klasse-Rennen und ließen Russland und den Niederlanden keine Chance. „Das ist kein Ersatz für Olympia, aber zumindest ein kleiner Trost. Ich bin überglücklich“, meinte Julia Riedel.

Natürlich wollten die deutschen Herren den Doppel-Triumph perfekt machen, doch Titelverteidiger Italien vereitelte den Traum. Mit Silber erkämpften sie aber ihre sechste Staffel-Medaille bei einer EM. „Das ist die geilste Stimmung, die es im Shorttrack überhaupt gibt. Wir fahren jetzt mit gutem Gefühl nach Vancouver“, verkündete Paul Herrmann gleich nach dem Rennen den Dank an das Publikum. Das Quartett mit seinen Dresdner Vereinsgefährten Robert Seifert und Tyson Heung sowie Sebastian Praus aus Mainz hatte tags zuvor den deutschen Rekord um zwei Sekunden auf 6:44,617 Minuten verbessert.

Die Mehrkampf-Titel gingen zum fünften Mal an Nicola Rodigari (Italien) sowie die erstmals siegreiche Katerina Novotna aus Tschechien. Herrmann hatte sich bei seinem Heimspiel erstmals in ein Mehrkampf-Finale vorgekämpft und wurde Fünfter im abschließenden 3000-Meter-Rennen. In der Gesamtwertung kam der Lokalmatador damit auf Rang sieben.  

Susanne Rudolph aus Grafing überzeugte als Zehnte im Mehrkampf und vor allem mit dem vierten Platz über 500 Meter. „Nach der verpassten Olympia-Qualifikation hätte ich im Dezember am liebsten die Schlittschuhe in die Ecke geschmissen. Umso schöner ist es, dass ich jetzt das beste Einzel-Ergebnis meiner Karriere verbuchen konnte, auch wenn es nur die Holzmedaille ist“, meinte die Bayerin, die nun aber ihre Laufbahn beenden will.

dpa

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