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Dresden muss Margon Arena für Volleyball-EM nachbessern

Dresden muss Margon Arena für Volleyball-EM nachbessern

Dank der DSC-Damen gehört Dresden seit Jahren zu den besten Adressen im deutschen Volleyball. Erst in diesem Jahr sorgte die Ausrichtung des Final-Four-Turniers im europäischen Challenge Cup für große Euphorie nicht nur in Elbflorenz.

Dresden. Deshalb bewarb sich der DSC bereits im Frühjahr für die Austragung von Vorrundenspielen der Europameisterschaft der Damen im Jahr 2013, die in Deutschland und der Schweiz stattfinden wird.

Am Mittwoch reiste der Präsident des Europäischen Volleyballverbandes (CEV) André Meyer extra aus Luxemburg an und inspizierte die Hotels, in denen Spielerinnen und Verantwortliche untergebracht werden sollen, sowie die Margon Arena an der Bodenbacher Straße. „Die Hotels sind hervorragend. Da gibt es keine Probleme", lobte Meyer. Aber bei der Inspektion der Halle gab es vom CEV-Präsidenten zwei Kritikpunkte: „An den Längsseiten fehlt ein kleines Stück der vorgeschriebenen Grundfläche. Deshalb dürften die Tribünen an beiden Seiten nicht komplett ausgefahren werden. Das aber würde die Zuschauerkapazität noch verringern.

Eigentlich ist unsere Anforderung, mindestens 5000 Zuschauer. Wir würden Abstriche in Dresden machen, aber 3000 müssen es sein. Darunter geht gar nichts", betonte Meyer. Der ehemalige Vorstandschef der Volleyballerinnen, Wolfgang Söllner, der die Bewerbung maßgeblich initiiert hatte und André Meyer begleitete, ist aber zuversichtlich: „Wir müssen bis Dienstag eine Lösung finden. Ich denke, wir bekommen das hin, dass wir die geforderten 3000 Zuschauer unterbringen." Bereits nächste Woche Freitag wird auf dem Kongress der CEV in Ljubljana die Entscheidung fallen, ob Dresden dabei ist. Sportbürgermeister Winfried Lehmann, der den CEV-Chef gestern empfing, sagte auch die volle Unterstützung der Stadt zu.

Wenn die Forderungen der CEV erfüllt werden, würden in Dresden Anfang September 2013 sechs Vorrundenspiele ausgetragen. Die anderen Vorrundenstädte stehen mit Zürich, Schwerin und Halle/Westfalen bereits fest. Auch der DVV hat Dresden als vierten Standort eingeplant. Die Zwischenrunde wird in Halle/Westfalen und Berlin gespielt, das Finale in der Hauptstadt. „Wir müssen jetzt schnell unsere Hausaufgaben machen, dann können wir nächste Woche mit freudiger Erwartung nach Ljubljana blicken", meinte Söllner, der hinzufügt: „Die EM-Vorrunde wäre wieder ein echtes Volleyball-Highlight in unserer Stadt."

Astrid Hofmann

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