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Dresden startet mit Ost-Knaller in Cottbus - Sicherheitsspiel bei Dynamos Heimdebüt

Dresden startet mit Ost-Knaller in Cottbus - Sicherheitsspiel bei Dynamos Heimdebüt

Zweitliga-Neuling SG Dynamo Dresden muss zum Auftakt der neuen Saison gleich vier harte Brocken schlucken. Am ersten Spieltag läuft das Team von Trainer Ralf Loose beim FC Energie Cottbus auf, empfängt am zweiten Spieltag Hansa Rostock.

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Dynamofans freuen sich auf den

Quelle: Kay Kölzig

Leipzig. Danach folgen die Partien in Fürth und zu Hause gegen Union Berlin.

„Es geht gleich im Höchsttempo los und es ist sofort Brisanz drin. Cottbus und Fürth zähle ich den Favoriten auf den Aufstieg und dementsprechend schwer werden die Spiele“, kommentierte Loose den am Dienstag von der Deutschen Fußball Liga DFL vorgestellten Spielplan.

Vor einer großen Herausforderung steht auch das Team um Martin Börner, der Leiter Organisation der Heim-und Auswärtsspiele bei den Schwarz-Gelben. „Die drei Ost-Duelle werden bestimmt Sicherheitsspiele. Das wird in den drei Wochen eine große Aufgabe, zumal der DFB-Pokal gegen Leverkusen auch noch ansteht. Allein die Kartenvergabe für die Spiele ist mit großem organisatorischem Aufwand verbunden, weil unsere Mitglieder da zunächst bevorzugt werden. Sicher könnten wir deutlich mehr Karten verkaufen, als dann zur Verfügung stehen werden“, sagte Börner.

In der vergangenen Saison waren vor allem die Fans von Eintracht Frankfurt, Dresden und Rostock mehrfach negativ aufgefallen, was den Vereinen hohe Geldstrafen einbrachte. Mit der Rückkehr dieser drei Clubs steigt das Potenzial gewaltbereiter Fans im Unterhaus in der Spielzeit 2011/12 drastisch an. „Wer das erhöhte Sicherheitsrisiko nicht sieht, macht die Augen zu“, sagte Holger Hieronymus, stellvertretender DFL-Geschäftsführer.

Der Spielplan sei in enger Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden erarbeitet worden. „Wir werden gemeinsam im Rahmen unserer Möglichkeiten eine sichere Abwicklung der Saison gewährleisten. Wenn es zu Ausschreitungen kommt, müssen wir darüber diskutieren. Wir sollten aber nicht jedes Spiel zu einem Sicherheitsrisiko hochstilisieren“, sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert.

Sebastian Schuppan, der von 2002 bis 2008 in Cottbus spielte, war über den Auftaktgegner erfreut. „Besser hätte es nicht kommen können. Es ist natürlich ein besonderes Spiel für mich. Ich werde vielen Leute Karten besorgen müssen“, scherzte der 24-Jährige. Dass es gleich in den ersten vier Partien zu drei Ost-Duellen kommt, findet der Defensivmann positiv. „Da werden immer viele Zuschauer kommen und es gibt diese Saison so viele solcher Duelle, irgendwann müssen sie sowieso gespielt werden“, erklärte er.

Erzgebirge Aue, das in der abgelaufenen Spielzeit Vereinsrekorde en masse aufstellte und sich am Ende mit Platz fünf über die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte freuen konnte, startet mit einem Heimspiel gegen Alemannia Aachen, reist danach nach Ingolstadt und empfängt dann den Karlsruher SC.

Trainer Rico Schmitt, der seine Spieler gerade im Trainingslager in Oberwiesenthal „schleift“, zeigte sich zufrieden. „Wir hatten zwar aufgrund des Rasenneubaus zuerst ein Auswärtsspiel beantragt, doch ein Heimauftakt ist auch schön und wir freuen uns darüber. Aachen hat in der kommenden Saison große Ambitionen und es wird kein leichtes Spiel, doch die gibt es in der Liga sowieso nicht“, erklärte der 42-Jährige.

1. Spieltag der 2. Bundesliga, 15. bis 17. Juli

Energie Cottbus - Dynamo Dresden

Erzgebirge Aue - Alemania Aachen

Hansa Rostock - Paderborn 07

FSV Frankfurt - Union Berlin

Fortuna Düsseldorf - VfL Bochum

Eintracht Braunschweig - 1860 München

Karlsruher SC - MSV Duisburg

FC St. Pauli - FC Ingolstadt

Greuther Fürth - Eintracht Frankfurt

Tina Hofmann, dpa

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