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Dresden und Rostock noch nicht zweitligareif - Pelzer: „Wir spielen beide gegen den Abstieg“

Dresden und Rostock noch nicht zweitligareif - Pelzer: „Wir spielen beide gegen den Abstieg“

Ein Punkt, kein Sieger und jede Menge Sorgenfalten: Nach dem mageren 1:1 am Sonntag zwischen der SG Dynamo Dresden und dem FC Hansa Rostock bleibt beiden Teams noch jede Menge Arbeit.

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Dynamo Dresden und Hansa Rostock trennten sich am Sonntag mit einem mageren 1:1.

Quelle: dpa

Dresden/Rostock. In einer teilweise schwachen Partie offenbarten die Aufsteiger, dass sie sportlich noch nicht im deutschen Unterhaus angekommen sind.

Rostocks Kapitän Sebastian Pelzer, der zuvor auch für die Dynamo spielte, brachte es auf den Punkt. „Wir brauchen die Augen nicht davor zu verschließen, dass es für beide Mannschaften eine schwierige Saison wird. Wir spielen beide gegen den Abstieg“, erklärte der Defensivmann. Auch Dresdens Kapitän Cristian Fiel war mit der Leistung seiner Schwarz-Gelben nicht zufrieden. „Wir haben schlecht gespielt und uns schwergetan“, sagte der Deutsch-Spanier.

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Dresden. Aufsteiger Dynamo Dresden bleibt in der 2. Fußball-Bundesliga ohne Sieg. Die Mannschaft von Trainer Ralf Loose erreichte am Sonntagnachmittag gegen Mitaufsteiger Hansa Rostock nur ein 1:1 (0:0)-Unentschieden. 29 189 Zuschauer im ausverkauften Glücksgas-Stadion sahen eine schwache Partie, in der die Dresdner mit viel Glück einen 0:1-Rückstand ausgleichen konnten.

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Wenig Offensivbemühungen und Abstimmungsprobleme sowie fahrlässige Chancenverwertungen bestimmten die Partie. Rostocks Stürmer-Neuzugang Timo Semmer gab sogar zu, etwas überrascht von der zweiten Liga zu sein. „Ich habe mich erstmal umgeguckt, weil das Tempo wesentlich höher, die Zweikämpfe härter und die Zeit mit dem Ball kürzer sind. Es ist eine große Umstellung“, sagte der ehemalige Erfurter, der aus der 3. Liga kam.

Dresdens Coach Ralf Loose redete seine Spieler stark und fand auf die Frage, wann endlich die angekündigten Neuverpflichtungen kommen, keine Antwort. „Wir wollen die Baustelle schließen, holen aber nur das, was uns wirklich weiter hilft“, sagte der Sportliche Leiter Steffen Menze.

Neben der spielerischen Magerkost ärgerten sich die Verantwortlichen in Dresden am Montag dann noch über die Auseinandersetzungen in der Innenstadt. Wie die Polizei in Dresden mitteilte, waren im Stadtzentrum gewaltbereite Menschen aufeinander losgegangen. Dabei wurden drei Rostocker Anhänger verletzt. Zuvor hatte die Polizei 25 Dynamo-Unterstützer in Gewahrsam genommen. Sie waren zunächst bei einem Treffen von 400 Fußballfans auf dem Altmarkt, trennten sich von der Gruppe und vermummten sich. Bei ihnen wurde Pyrotechnik gefunden. Im Stadion war es zuvor bis auf anfängliches Zünden von Pyrotechnik im Rostocker Block ruhiggeblieben.

Tina Hofmann, dpa

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