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Dresdner SC feiert vierte deutsche Meisterschaft nach Volleyball-Krimi gegen MTV Stuttgart

Dresdner SC feiert vierte deutsche Meisterschaft nach Volleyball-Krimi gegen MTV Stuttgart

Riesenjubel beim Dresdner SC: Mit einem hart erkämpften Sieg gegen MTV Stuttgart haben die Bundesliga-Volleyballerinnen am Mittwochabend den vierten Meistertitel der Vereinsgeschichte perfekt gemacht.

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Jubel beim DSC: Mit einem 3:2 gegen den MTV Stuttgart machten die Dresdnerinnen die vierte deutsche Meisterschaft perfekt.

Quelle: Stephan Lohse

Dresden. Nach einer dramatischen Partie konnten sich die Spielerinnen von den 3.000 Fans in der restlos ausverkauften Margon-Arena feiern lassen. Alle drei Spiele der Finalserie gingen an den Titelverteidiger.

3:2 (28:26, 17:25, 23:25, 27:25, 15:12) hieß es nach packenden zweieinhalb Stunden, in denen sich beide Teams nichts schenkten. Bereits im ersten Satz zeichnete sich ab, dass es eine hart umkämpfte Partie wird. Zweimal konnte der DSC mit vier Punkten davon ziehen, doch Stuttgart kam immer wieder heran. Am Ende wehrte der DSC zwei Satzbälle ab und entschied den zweiten schließlich zum 28:26 für sich.

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Dresden. Riesenjubel beim Dresdner SC: Mit einem hart erkämpften Sieg gegen MTV Stuttgart haben die Bundesliga-Volleyballerinnen am Mittwochabend den vierten Meistertitel der Vereinsgeschichte perfekt gemacht. Nach einer dramatischen Partie konnten sich die Spielerinnen von den 3.000 Fans in der restlos ausverkauften Margon-Arena feiern lassen. Alle drei Spiele der Finalserie gingen an den Titelverteidiger.

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Der zweite und dritte Satz gingen klar an Stuttgart. Von Anfang an lief der DSC in beiden Durchgängen einem Rückstand hinterher und zeigte vor allem Schwächen in der Annahme. Nach zwischenzeitlichem 10:21 kämpften sich die Dresdnerinnen im zweiten Satz noch heran, am Ende reichte es aber nicht: 17:25. Vor allem dank überragender Feldabwehr ging der MTV nach dem 25:23 im dritten Satz erstmals in Führung.

Der vierte Durchgang entwickelte sich zum Krimi: Bei 7:11 sah es für den DSC bereits düster aus, doch das Team von Trainer Alexander Waibl fand immer wieder Lücken in der starken Verteidigung der Schwaben. Die Führung wechselte am Ende knapp hin und her. Mit 27:25 erzwangen die Gastgeberinnen den Entscheidungssatz, den sie letztlich mit 15:12 für sich entschieden.

Erste Titelverteidigung der Vereinshistorie

Für den DSC ist es der vierte Meistertitel und die erste Titelverteidigung. Zudem war es für Waibl und sein Team die fünfte Finalteilnahme in Folge. Drei Mal hintereinander hatte der DSC gegen Schwerin das Nachsehen, bevor 2014 die erlösende Meisterschaft gefeiert werden konnte.

Auch wenn danach mit Rebecca Perry, Maren Apitz und Stefanie Karg mehrere Leistungsträger gingen, gelang es Waibl, die Mannschaft in dieser Saison noch breiter und stabiler aufzustellen. Nur drei Teams war es in Liga und Pokal gelungen, den DSC zu schlagen. Im Pokal schaffte Vilsbiburg die Überraschung, in der Liga gab es erst am letzten Spieltag der Vorrunde ein 2:3 gegen Schwerin, zudem schaffte Wiesbaden im Halbfinale einen Sieg. Ansonsten marschierte der DSC souverän ins Finale.

Auch in der Champions League hatten die Dresdnerinnen ihre bisher stärkste Saison gezeigt. Das Achtelfinale sowie Siege gegen Topteams aus Moskau und Istanbul rundeten die Saison ab.

Stephan Lohse / Robert Nößler

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