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Dresdnerin Punzel wird Sechste vom Ein-Meter-Brett bei der Schwimm-WM in Barcelona

Dresdnerin Punzel wird Sechste vom Ein-Meter-Brett bei der Schwimm-WM in Barcelona

Nach dem letzten Sprung einer spannenden Ein-Meter-Konkurrenz wartete Tina Punzel gespannt auf die Wertung, auch wenn die Europameisterin vom Drei-Meter-Brett nichts mit der Medaillenvergabe zu tun hatte.

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Die Dresdnerin Tina Punzel kam mit ihren erst 17 Jahren auf einen achtbaren sechsten Platz bei den Turmspringern bei der WM in Barcelona.

Quelle: dpa

Barcelona. Sie wurde Sechste. „Das war jetzt nicht mein Hauptwettkampf“, erklärte die Schülerin und nahm ein „gutes Gefühl“ mit.

Auf einem Fernseher hinter der Sprunganlage blinkte das Ergebnis auf: Gold für Chinas He Zi mit 307,00 Punkten - und nur 0,1 Zählern Vorsprung auf die Italienerin Tania Cagnotto. „Das ist so knapp da vorne“, sagte Punzel und unterstrich ihre Worte mit der typischen Geste für knapp mit Daumen und Zeigefinger.

Dritte wurde die Chinesin Wang Han (297,75), die 17-jährige Punzel selbst durfte einen Tag nach der verfehlten Überraschung ihres Freundes Oliver Homuth vom Ein-Meter-Brett mit ihrer Vorstellung zufrieden sein. So sah es auch Bundestrainer Lutz Buschkow. „Ein sehr schönes Ergebnis. Eine gute Motivation für ihren Drei-Meter-Wettkampf“, sagte Buschkow, der sich nicht an eine so enge Gold-Entscheidung bei einem WM-Wettkampf erinnern konnte. „Das ist schon relativ knapp“, sagte auch der Leistungssportdirektor.

Am Mittwoch steht keine Wassersprung-Entscheidung auf dem Programm. Allerdings kämpfen Maria Kurjo und Kieu Duong im Vorkampf vom Turm. In dieser Disziplin werden die Medaillen am Donnerstag vergeben.

Zufrieden durfte Buschkow auch mit dem ersten Auftritt seines Synchron-Duos vom Drei-Meter-Brett sein. Patrick Hausding und Stephan Feck machten mit Rang drei im Vorkampf Lust auf das Finale. „Der Wettkampf war für einen Vorkampf sehr zufriedenstellend“, erklärte der achtmalige Europameister Hausding, der sich „relativ fit“ und „ziemlich locker“ fühlte.

Im Finale mit Feck will der 24-jährige Hausding nach dem Erfolg vom Sonntag, da noch an der Seite von Sascha Klein, seine Bestleistung abrufen. „Ich will mich ja nicht auf dem Weltmeistertitel ausruhen.“ Weggepackt ist allerdings schon die Goldmedaille vom Synchronwettbewerb vom Turm: In den Koffer. „Ich habe sie da, wo ich erstmal nicht mehr rangehen werde“, sagte der Berliner.

Christian Kunz und Marc Zeilhofer, dpa

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