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Dritte Champions-League-Pleite für Thüringer HC

Dritte Champions-League-Pleite für Thüringer HC

Die Handballerinnen des Thüringer HC warten in der Champions League weiter auf ihren ersten Sieg. Der deutsche Meister und Pokalsieger verlor am Samstag das dritte Gruppenspiel beim norwegischen Club Byåsen Trondheim trotz einer starken Aufholjagd mit 22:23 (7:13) und ist nun punktlos Letzter der Vorrundengruppe A.

Trondheim. Während die Norwegerinnen ihren ersten Erfolg einfuhren, muss der THC nun schon jetzt um das Überwintern im internationalen Wettbewerb bangen. Denn nur die zwei Gruppen-Besten ziehen in der Königsklasse in die Hauptrunde ein, der Dritte spielt im Achtelfinale des Europapokals der Pokalsieger weiter.

Mit zwölf Treffern war Katrin Engel erneut erfolgreichste Werferin für den Thüringer HC. Bei den Gastgebern war Ida Alstad (8) am treffsichersten. „Wir waren im Angriff nicht präsent. Man darf sich in der Champions League keine Schwächephase von 20 Minuten leisten, das ist zu viel. Wir scheitern im Moment leider an uns selbst“, sagte Trainer Herbert Müller.

Die Thüringerinnen verbauten sich einen möglichen Erfolg vor allem durch ihre schlechte Leistung in der ersten Halbzeit. Die Müller-Schützlinge leisteten sich zu viele technische Fehler und Fehlwürfe, die den Gastgeberinnen in die Karten spielten. So setzte sich Trondheim schnell auf 12:6 (26.) ab. Der THC konnte gegen die gut gestaffelte Abwehr des Kontrahenten zunächst keine Akzente setzen, rannte sich immer wieder fest.

Trotz eines Acht-Tore-Rückstandes (8:16/35.) steckten die Gäste aber nicht auf. Mit der guten Torhüterin Maike März im Kasten bäumte sich der THC gegen die Niederlage auf und holte Tor um Tor auf. Beim 21:22 (59.) bestand die Chance zum Ausgleich, aber ein leichtfertiger Ballverlust im Gegenstoß machte alle Hoffnungen auf einen Punktgewinn zunichte. „Im Endeffekt ist es einfach ärgerlich, nach so einem Spiel zu sehen, dass wir immer dran sind und eigentlich noch die Möglichkeit haben das Spiel zu biegen, es aber doch nicht schaffen, weil wir klare Situationen nicht verwerten oder einfache Fehler in der Deckung machen“, erklärte Nationalspielerin Nadja Nadgornaja.

dpa

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