Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Dynamo Dresden: K.O. in 100 Sekunden - St. Pauli spendet an Fanprojekte beider Vereine

Dynamo Dresden: K.O. in 100 Sekunden - St. Pauli spendet an Fanprojekte beider Vereine

Nicht nur die Weltuntergangsstimmung am Millerntor wird Fußball-Zweitligist SG Dynamo Dresden in schlechter Erinnerung bleiben. Vor allem dürfte sich die Elf von Trainer Ralf Loose über die letzten 20 Minuten am Sonntag beim 1:3 (0:0) beim FC St.

Voriger Artikel
Energie Cottbus enttäuscht mit Remis gegen Ingolstadt
Nächster Artikel
Zwickauer Fan-Gesänge - Staatsschutz ermittelt nach Spiel gegen Aue

Fin Bartels kämpft mit Dresdens Cheikh Gueye um den Ball.

Quelle: dpa

Hamburg/Dresden. Pauli ärgern. Nach einer 1:0 Führung durch Zlatko Dedič (66.) brach über die Dresdner Defensive der spielerische Sturm an diesem Tag herein und so musste Dynamo-Schlussmann Wolfgang Hesl nach den Treffern von Fabian Boll (71.), Deniz Naki (73.) und Marius Ebbers (85.) noch dreimal hinter sich greifen.

Für den Aufsteiger bedeutet dies bereits die sechste Auswärtsniederlage der Saison und die dritte Pleite in Serie. „Nach dem 1:0 für uns haben wir einen Tick die Konzentration verloren und dann bekommst du gegen so eine starke Mannschaft eben schnell zwei Gegentore. Es ist sehr schade, weil wir in der ersten Halbzeit und bis zum Gegentreffer richtig gut gespielt haben", sagte Dedič nach der Niederlage.

phpe525c4076a201111271559.jpg

Hamburg/Dresden. Nicht nur die Weltuntergangsstimmung am Millerntor wird Fußball-Zweitligist SG Dynamo Dresden in schlechter Erinnerung bleiben. Vor allem dürfte sich die Elf von Trainer Ralf Loose über die letzten 20 Minuten am Sonntag beim 1:3 (0:0) beim FC St. Pauli ärgern. Nach einer 1:0 Führung durch Zlatko Dedič (66.) brach über die Dresdner Defensive der spielerische Sturm an diesem Tag herein.

Zur Bildergalerie

In der ersten Hälfte ließen sich die Schwarz-Gelben zunächst nicht vom trüben und regnerischen Wetter sowie der fehlenden Stimmung der eigenen Fans beeinflussen. Die Sachsen hatten nach den Vorfällen in Dortmund erklärt, freiwillig auf die Fans am Millerntor zu verzichten, bekamen mit dem Pokalausschluss letztlich aber doch die Höchststrafe vom Deutschen Fußball-Bund (DFB). Beide Mannschaften neutralisierten sich größtenteils im Mittelfeld, lediglich ein Schuss von Max Kruse zischte in der neunten Minute knapp am rechten Dresdner Pfosten vorbei. An Fahrt nahm die Partie aber erst nach der größten Chance der ersten Hälfte auf. Robert Koch fand nach einem Freistoß von Filip Trojan (27.) seinen Meister in der Latte des St. Pauli-Gehäuses.

Dresden bemühte sich danach um Offensivdrang, doch bis zum Pausenpfiff sprangen dabei für die Schwarz-Gelben keine weiteren Großchancen heraus. Nach der Halbzeit legte St. Pauli ein schnelleres Tempo auf den Platz, Dresden hatte kaum noch Möglichkeiten, sich vom Druck zu befreien. Die erste Kontermöglichkeit nutzte Dynamo allerdings völlig überraschend zum Führungstreffer. Pavel Fort hatte den Tormann überwunden, doch Dedič hielt in egoistischer Manier auf der Linie noch seinen Fuß hin und verbuchte den Treffer auf seinem Konto.

Nach einem Freistoß der Hamburger leitete Dresdens Schlussmann Hesl die Wende ein, indem er herauskam, den Ball aber nicht sichern konnte. Boll nutzte dies zum 1:1-Ausgleich und nur 100 Sekunden später erhöhte Naki nach einem Patzer von Abwehrspieler Florian Jungwirth auf 2:1. Nach drei vergebenen Ausgleichs-Chancen von Dynamo musste Hesl beim 1:3 durch Ebbers (85.) erneut hinter sich greifen.

St. Pauli spendet 10.000 Euro an Fanprojekte

Der FC St. Pauli spendet 10.000 Euro von den Einnahmen aus der Partie gegen Dresden an Fanprojekte beider Vereine. „Wir müssen auch Zeichen setzen“, sagte Vizepräsident Bernd-Georg Spies am Sonntag auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Auf die Fanprobleme, die momentan im Fokus stehen, ist Zusammenarbeit die beste Antwort, meinte Spies.

Da Dynamo Dresden auf sein Kartenkontingent verzichtet hatte, war die Partie mit dem sächsischen Verein nicht mehr als Risikospiel eingestuft worden. Dadurch habe der FC St. Pauli Sicherheitskosten gespart und konnte Vollbier ausschenken, das zu einem Mehrerlös geführt habe, erläuterte Spies.

Einen Teil dieser Einnahmen gibt der Verein nun zu gleichen Teilen an die Fanprojekte beider Vereine weiter. Die je 5000 Euro werden von Sponsor Förde Show Concept um jeweils 1500 Euro aufgestockt, so dass jede Einrichtung 6500 Euro erhält.

Tina Hofmann, dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport

Jede Woche im LVZ-Tippspiel zur Saison 2016/17 regionale Partien tippen und tolle Preise gewinnen! mehr

Aktionslogo Sportlerwahl Landkreis Leipzig 2016

Kreissportbund Landkreis Leipzig, Sparkasse und Leipziger Volkszeitung suchten die besten Sportler 2016. mehr

Alle Wettquoten zu Spielen von RB Leipzig gibt es bei SmartBets.