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Dynamo Dresden: Schiedsgericht bestätigt DFB-Pokalausschluss

Dynamo Dresden: Schiedsgericht bestätigt DFB-Pokalausschluss

Frankfurt am Main/ Dresden. Die Klage des Zweitligisten Dynamo Dresden gegen den Ausschluss aus dem DFB-Pokal der 2013/14 wurde am Dienstag abgelehnt. Das Ständige neutrale Schiedsgericht der Lizenzligen bestätigt damit die Urteile des DFB-Bundesgerichts vom 7. März 2013 sowie des DFB-Sportgerichts vom 10. Dezember 2012. Die nichtöffentliche Verhandlung hatte am Dienstag in einem Frankfurter Hotel stattgefunden.

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Dynamo Dresden ist vom DFB-Pokal 2013/14 ausgeschlossen. Der Einspruch wurde abgewiesen.

Quelle: dpa

 Prof. Dr. Udo Steiner, der Vorsitzende des Ständigen neutralen Schiedsgerichts für Vereine und Kapitalgesellschaften der Lizenzligen, begründete das Urteil wie folgt: "Die Vorschrift des Paragraphen 9a der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB, der das schuldhafte Verhalten der Anhänger dem jeweiligen Verein zurechnet, ist rechtlich nicht zu beanstanden, soweit die Vorschrift Grundlage für Maßnahmen des Verbandes ist, bei denen der präventive Charakter überwiegt oder dominiert.“

Damit sei der Ausschluss Dresdens rechtmäßig erfolgt. Die harte Maßnahme sei erforderlich und angemessen. Laut DFB habe das Urteil weitreichende grundsätzliche Folgen. Es kläre die seit Jahren strittige Rechtsfrage um die sogenannte verschuldungsunabhängige Haftung. Das Schiedsgericht hat klargestellt, dass es sich bei dem gegen Dynamo Dresden verhängten Ausschluss aus dem DFB-Pokal um eine zivilrechtliche Maßnahme handle. „Besonders wichtig ist für den DFB, dass die Rechtsprechung seiner Sportgerichte damit in vollständiger Übereinstimmung mit der Rechtsprechungspraxis des Internationalen Sportgerichtshofs CAS steht“, sagte Rainer Koch, der für Rechtsfragen zuständige DFB-Vizepräsident nach dem Urteil.

Für Dynamo Dresden waren Rechtsanwalt Jörg Heyer und der Geschäftsführer Christian Müller nach Frankfurt gereist. „Die Enttäuschung sitzt bei allen im Verein tief. Wir müssen den Ausgang des Schiedsgerichtsverfahrens jetzt erst einmal verdauen. Auch dieses Urteil liegt auf der Linie der bisherigen Rechtsprechung der DFB-Sportgerichtsbarkeit", so Müller in einer Mitteilung des Vereins kurz nach Verhandlungsende. Welche Schritte der Vereine nun unternehme, wolle der Verein nach Vorliegen der Urteilsbegründungs in aller Ruhe erörtern.

dbr

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