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Dynamo Dresden unterliegt in Rostock - weiter Hoffnung auf Relegationsplatz

Dynamo Dresden unterliegt in Rostock - weiter Hoffnung auf Relegationsplatz

Am Ende der englischen Woche stehen die Drittliga-Profis von Dynamo Dresden wieder mit hängenden Köpfen und leeren Händen da: Auch im dritten Spiel innerhalb von sieben Tagen gingen die Kicker von Trainer Matthias Maucksch als Verlierer vom Platz.

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Der Rostocker Mohammed Lartey (l.) und der Dresdner Jonas Strifler

Quelle: dpa

Rostock. Vor 24.200 Zuschauern in der ausverkauften Rostocker DKB-Arena unterlagen die Schwarz-Gelben dem FC Hansa mit 0:1 (0:1). Weil die Mitkonkurrenten um Platz drei allesamt auch nicht gewinnen konnten, darf sich der achtfache DDR-Meister aber weiter Hoffnungen machen, den Relegationsplatz in den verbleibenden sechs Spielen noch zu erreichen. Dynamo-Kapitän Thomas Hübener sagte nach dem Spiel im hohen Norden: "So lächerlich das klingt, es ist noch nicht vorbei." Es blieb beim Rückstand von vier Punkten auf den Tabellendritten aus Offenbach.

 

Ob Dynamo den Abwärtstrend nach vier Spielen ohne Sieg aber noch stoppen und seine Außenseiterchance nutzen kann, das darf nach der Vorstellung an der Waterkant bezweifelt werden. Zu harmlos präsentierten sich die ohne die verletzten Cristian Fiel, Maik Kegel und Tim Kister aufgelaufenen Sachsen beim Tabellenzweiten, kassierten schon früh nach einem Eckball von Mohamed Lartey das Gegentor: Robert Müller nutzte am zweiten Pfosten die sich ihm bietende Chance zur Führung konsequent, als gleich mehrere Dresdner den Ball nicht aus der Gefahrenzone befördern konnten (14.). Nur einmal brachte Dynamo vor der Pause die Rostocker Hintermannschaft in Bedrängnis, als Alexander Esswein von links in den Strafraum marschierte, aber den Ball über die Latte donnerte (33.). Hansa hatte indes noch Gelegenheiten durch Marcel Schied (gehalten, 34./vorbei, 44.).

 

Nach dem Seitenwechsel kam Dynamo zwar besser ins Spiel, doch lag das vor allem an Hansas zunehmender Zurückhaltung. "Wir hatten nicht den großen Druck", räumte Hansa-Kapitän Sebastian Pelzer später ein. Man ließ die Maucksch-Elf kommen, doch am Strafraum war bei deren Angriffsbemühungen rasch Endstation. Die Umstellungen - Jungnickel als Sechser, Hübener und Solga davor, Esswein für Röttger auf dem rechten Flügel - brachten zumindest in der Offensive nicht den gewünschten Erfolg. Einen Aufsetzer von Robert Koch konnte Jörg Hahnel im Hansa-Tor mit Mühe klären (60.), viel mehr war da nicht. Rostock indes hatte noch einige gute Chancen: Lars Jungnickel musste auf der Linie gegen Schied klären (72.), Müller vergab freistehend das 2:0 (rechts vorbei, 73.), Lartey verpasste es mit einem Volleyschuss ebenfalls (vorbei, 78.).

 

Nur durch Zufall kamen die Gäste noch zur Ausgleichschance, als Hansas Innenverteidiger Michael Wiemann patzte und Esswein den Ball unfreiwillig auflegte, doch "Esse" schoss aus spitzem Winkel drüber (84.). Das hätte das 1:1 sein müssen. "Da ist mir das Herz in die Hose gerutscht", atmete Hansa-Trainer Peter Vollmann nach dem Schlusspfiff noch einmal durch. Matthias Maucksch ärgerte sich: "Wir hatten die Riesenchance durch Alexander Esswein, haben sie liegen lassen. So verliert man halt." David Solga ärgerte sich über eine schwarze Woche: "Es ist viel kaputt gegangen."

 

Während die Rostocker Fans am Ende fröhlich sangen ("Dritte Liga - nie mehr, nie mehr, nie mehr!"), waren die Dresdner Anhänger sprachlos. Immerhin blieben sie im Stadion friedlich, was eine halbe Stunde vor dem Anpfiff nicht zu erwarten war. Da hatten Chaoten aus dem Dynamo-Block eine Leuchtrakete in den Hansa-Fanbereich geschossen, die Rostocker hatten ihrerseits mit einer Rakete in die andere Richtung geantwortet. Nachdem die Polizei zwischen den Blöcken aufmarschiert war, beruhigte sich die Situation zum Glück rasch wieder.

Jochen Leimert

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