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Dynamo Dresden verliert Pokalspiel bei Borussia Dortmund deutlich

Dynamo Dresden verliert Pokalspiel bei Borussia Dortmund deutlich

Die Fußballer von Dynamo Dresden haben die erneute Pokal-Sensation verpasst. In der Zweitrundenpartie des DFB-Pokals gab es beim deutschen Meister Borussia Dortmund eine verdienste 0:2-Niederlage.

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Dynamo Dresden hat das Pokal-Spiel bei Borussia Dortmund mit 0:2 verloren.

Quelle: dpa

Dresden. Die Dynamos konnten anfangs gut mithalten, danach mussten sich die Dresdner allerdings der Dortmunder Überlegenheit geschlagen geben. Für unschöne Szenen sorgten die Dresdner Fans, die sich vor der Partie Auseinandersetzungen mit der Polizei lieferten und im Stadion durch den Einsatz von Pyrotechnik für eine Unterbrechung sorgten.

In den ersten 15 bis 20 Minuten war kein unterschied zwischen dem Aufsteiger in die zweite Liga und dem deutschen Meister zu sehen. Das Team von Ralf Loose spielte hervorragend mit, stand mit der erneut ausprobierten Fünfer-Abwehrkette hinten sicher und beschäftigte die Dortmunder. Poté und der gebürtige Dortmunder Solga hatten die besten Gelegenheiten für die Sachsen.

Nach gut 20 Minuten zogen die Gastgeber aber spürbar an. Dank besserer Technik und Ballkontrolle übernahm die Borussia immer mehr das Kommando. Allerdings fanden die Spieler des Meisters lange Zeit keine Lücke in der Dresdner Beton-Abwehr. So war es mal wieder eine Standard-Situation, die die Dynamos in Rückstand brachte. Einen Eckball nach 38 Minuten köpfte BVB-Stürmer Robert Lewandowski vorbei an Martin Stoll ins Tor.

Nach dem Wiederanpfiff spielten dann fast nur noch die Dortmunder. Dresden kam kaum noch ins Spiel, hinten musste Wolfgang Hesl mehrfach gegen die immer stärker drückenden Dortmunder retten. Unter anderem parierte er stark gegen Lewandowski, Piszczek und Götze. Nach 65 Minuten musste sich aber auch Hesl geschlagen geben: Von Sven Bender eingesetzt, hatte sich Mario Götze an vier Verteidigern vorbei gestohlen und traf zur Vorentscheidung.

Zwar wehrte sich Dynamo nun energischer und hatte durch den eingewechselten Zlatko Dedic nach 78 Minuten die Riesenchance zum Anschluss. Sein Volley-Schuss fand aber nicht das Ziel, so dass die Dortmunder den Sieg letztlich ungefährdet über die Zeit brachten.

sl

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