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Dynamo Dresden verzichtet auf eigene Fans beim Auswärtsspiel gegen den FC St. Pauli

Dynamo Dresden verzichtet auf eigene Fans beim Auswärtsspiel gegen den FC St. Pauli

Das Auswärtsspiel FC St. Pauli gegen Dynamo Dresden am 27. November soll unter Ausschluss Dresdner Fans ausgetragen werden. Wie der Verein am Montag bekannt gab, verzichte man auf das komplette Gästekartenkontingent.

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Dynamo Dresden verzichtet auf die eigene Fans beim Auswärtsspiel gegenden den FC St. Pauli am 27. November.

Quelle: dpa

Dresden. Die Entscheidung ist Teil einiger Maßnahmen, die der Verein nach dem Pokalausscheiden gegen Borussia Dortmund nun präsentiert. Beim Spiel am vergangenen Dienstag hatten einige Anhänger der Schwarz-Gelben im Gästeblock Pyrotechnik gezündet und für drei Spielunterbrechungen gesorgt. Insgesamt meldete die Polizei nach dem Spiel 17 verletzte Personen. Im Stadion randalierten Dresdner Anhänger und sorgten laut BVB für 15.000 Schaden.

 

„Uns ist bewusst, dass wir durch diese harte Konsequenz leider auch die an den Vorfällen unbeteiligten und unschuldigen Dynamo-Fans bestrafen, die unsere Mannschaft und den Verein seit Jahren treu, bedingungslos und friedlich unterstützen. Das Ansehen unseres Vereins wurde durch die katastrophalen Ereignisse in Dortmund derartig beschädigt, dass wir jetzt gezwungen sind, unmissverständliche Zeichen gegenüber unseren friedlichen Fans, Partnern und Unterstützern sowie der breiten Öffentlichkeit zu setzen", erklärte Geschäftsführer Volker Oppitz die selbstauferlegte Sanktion.Sollte es weitere negative Vorfälle beim Spiel gegen Fortuna Düsseldorf, beim Derby den FC Erzgebirge Aue, behält sich der Verein vor, auch auf das Auswärtskontingent beim Rivalen F.C. Hansa Rostock zu verzichten. Dem Verein sei auch bewusst, dass ihm durch das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) eine empfindliche Strafe drohe. Diese wollte man jedoch nicht abwarten und teilte diese selbstauferlegten Maßnahmen bereits am Freitag dem DFB mit.Parallel dazu möchte die SG Dynamo Dresden die Fanarbeit ausbauen. Hierzu soll eine zweite Vollzeitstelle im Bereich Fan- und Mitgliederbetreuung geschaffen werden. So solle die Zusammenarbeit mit den Fans verbessert werden. Denn trotz des Vertrauensverlusts nach dem Spiel in Dortmund, setze man weiter auf den gemeinsamen Dialog. Insbesondere die Fangemeinschaft Dynamo und die Ultras Dynamo, die sich von den Ereignissen klar distanziert hatten, möchte der Verein in Bezug auf ihre Aussagen nun in die Pflicht nehmen.Dynamo-Präsident Andreas Ritter forderte ebenfalls ein tadellos Verhalten der Fans ein: „Emotionen im Stadion sind wunderbar. Sie treiben die Mannschaft an und führen sie zum Erfolg. Randale und Krawalle sind aber einfach nur kriminell. Sie fügen sowohl anderen Stadionbesuchern, als auch dem Verein, der Landeshauptstadt Dresden, der gesamten Region und dem Fußball selbst großen Schaden zu. Das gehört einfach nicht zum Sport!"

dbr

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