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Dynamo feiert überzeugenden 3:0-Sieg in Bremen

Dynamo feiert überzeugenden 3:0-Sieg in Bremen

Sonne satt, drei Tore und neue Hoffnung im Aufstiegsrennen - die Auswärtsfahrt nach Bremen hat sich für Dynamo Dresden richtig gelohnt. Dank eines souverän herausgespielten 3:0 (1:0)-Sieges bei der Werder-Reserve brachten die Spieler von Trainer Ralf Loose drei Punkte als Souvenir mit.

Bremen. Vor 1600 Zuschauern auf Platz 11 am Weserstadion waren die Schwarz-Gelben am Dienstagabend die klar bessere Mannschaft. Während sie den erst am Mittwoch spielenden Konkurrenten im Ringen um Platz drei eindrucksvoll den Kampf ansagten, taumeln die Norddeutschen dem Abstieg entgegen.

 

Loose schickte die von ihm angekündigte Elf auf den Rasen. Der Westfale veranlasste lediglich einen Seitentausch zwischen Timo Röttger und Alexander Esswein, da der schon in der Bundesliga aktive Dominik Schmidt die rechte Abwehrseite der Werderaner besetzte. Bremens Linksverteidiger Alexander Hessel, der sich nun Esswein gegenüber sah, kam so immer wieder in Bedrängnis, denn Dynamo machte über den rechten Flügel gewaltig Betrieb. Nachdem dort Esswein (2.) und David Solga (13.) aber noch im letzten Moment gestoppt werden konnten, hatte die Mannschaft von Trainer Thomas Wolter (bei St. Pauli als Coach im Gespräch) die erste Chance. Lars Jungnickel foulte José Alex Ikeng hart an der Strafraumgrenze, Florian Trinks Freistoß landete in der Mauer, der Nachschuss strich über das Dynamo-Tor (16.).

 

Dynamo zeigte sich unbeeindruckt, setzte nach Eckball von Röttger mit einem Kopfball von Sebastian Schuppan (18., knapp drüber) ein erstes Achtungszeichen. Robert Koch (22., Kopfball) und Jungnickel (24., Fernschuss abgefälscht) legten nach. Gegen Solgas 20-Meter-Hammer nach Esswein-Zuspiel musste sich Christian Vander ganz lang machen, die Kugel mit einer Hand aus dem Dreiangel holen (25.). Eine Minute darauf aber schlug der Ball im Netz der Bremer ein, als sich Vander im Herauslaufen verschätzte, Schahin abzog und Léon Balogun das Geschoss im Zurücklaufen nicht mehr entscheidend abfälschen konnte (26.).

 

Die Gastgeber waren geschockt. Erst als sich der erste Schreck gelegt hatte, kamen sie wieder in Strafraumnähe. Dort war aber rasch Endstation, und aus Verzweiflung versuchten es die in Weiß aufgelaufenen Hanseaten mit Fernschüssen. Benjamin Kirsten hatte gegen Trinks und Ikeng jedoch keine Mühe (31., 33.). Schahins Knaller aus der Drehung war da von einem ganz anderen Kaliber, aber Vander parierte großartig (34.).

 

Nach dem Pausentee schien es kurz so, als ob Werder Wolters im Vorfeld geäußerten Worte endlich ernst nehmen würde. Der 46-Jährige Coach hatte seine Jungs in die Pflicht genommen: "Wir haben eine Mission zu erfüllen. Dafür müssen wir das letzte Hemd geben." Bremen drückte nun einige Minuten, aber bald verließ die Heimelf der Mut, denn Esswein schloss nach einem tollen Pass von Solga flach zum 2:0 für Dynamo ab (51.). Die Schwarz-Gelben konterten aber munter weiter: Essweins Zuspiel nahm Schuppan auf, seinen Flachschuss aber ließ Vander nicht passieren (56.). Spätestens mit dem 3:0 für die Sachsen war dann alles klar: Florian Grossert köpfte einen Röttger-Freistoß in die Maschen und durfte sein erstes Saisontor für Dynamos Profis bejubeln (62.). Trotz des Ergebnisses sorgten die sich nun mehr und mehr zurückziehenden Dresdner noch für Achtungszeichen: Esswein aber scheiterte aus der Distanz an Vander (86.). Kirsten durfte sich auch noch auszeichnen, hielt den Flachschuss des eingewechselten Florian Nagel (87.).

Jochen Leimert

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