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Dynamo ganz groß: Tausende Fußball-Fans fiebern mit beim Public Viewing

Dynamo ganz groß: Tausende Fußball-Fans fiebern mit beim Public Viewing

Ein war ein wahrer Fußballkrimi, der im Dresdner Glücksgas-Stadion auf dem Großbildschirm übertragen wurde. Über 8000 Dynamo-Fans verfolgten am Samstagnachmittag beim Public Viewing das entscheidende Saisonspiel von SG Dynamo Dresden in Offenbach und brauchten ganz starke Nerven.

Dresden. Mal war der Traum vom Auftstieg in die zweite Liga zum Greifen nah, dann schien wieder alles verloren.

Die Stimmung kochte gleich zu Anfang fast über, als bereits in der zehnten und der 26. Spielminute zwei Tore für Dynamo fielen. Die Anhänger jubelten und stimmten Sprechchöre an. Dass die Offenbacher Kickers kurz vor der dem Ende der ersten Halbzeit ebenfalls einen Ball versenkten, dämpfte die Siegessicherheit der Dynamo-Fans kaum.

Vier zu eins werde Dynamo gewinnen, prognostizierte Jens aus Dresden, der heute die Arbeit mal sausen gelassen hat, um mit seinen Kumpels das Spiel zu sehen. "Fußball ist wichtiger!" Damit spricht er auch Luisa und Linda aus dem Herzen. Als echte Dynamo-Fans sind die beiden jungen Frauen mit ihren Familien aus Nossen zum Public Viewing angereist. "Wir sind fast bei jedem Heimspiel von Dynamo dabei", erzählt Linda. Klar, dass da Luisas Sohn, der vierjährige Nick, mit dem Fußball aufgewachsen ist. Auf die Frage, wer gewinnen soll, antwortet der kleine Steppke äußerst diplomatisch: "Alle Fußballer!"

Aus Kamenz fuhren die Jugendlichen Marco, Dominik, Julia und Nick zum Public Viewing. Auch sie sind eingefleischte Dynamo-Fans. Warum? "Na, weil das der beste Ostverein mit den besten Fans ist", sagt Marco.

In der zweiten Halbzeit kam dann das böse Erwachen, als Christian Fiel in der 68. Minute ein Eigentor schoss. Der Traum vom Aufstieg schien ausgeträumt und einige Fans verließen wutentbrannt die Tribüne. Kaum zu fassen war dann der Treffer von Dynamo-Spieler Dani Schahin in der 74. Minute, mit dem Dynamo wieder in Führung ging. In den letzten Spielminuten wechselten sich banges Warten und frenetischer Jubel ab.

Nach dem Abpfilff fielen sich die Fans überglücklich in die Armen und feierten, dass das Stadion bebte und man noch Straßenzüge weiter die Gesänge hören konnte.

Madeleine Arndt

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