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Eigeninitiative: Neue Cafeteria an der Sport-Mittelschule in Leipzig eingeweiht

Eigeninitiative: Neue Cafeteria an der Sport-Mittelschule in Leipzig eingeweiht

Statt farblosem Pausenraum eine erfrischende Sport Cafeteria - das wäre für die künftigen Top-Athleten wahrlich ein Genuss, so hieß es vor acht Monaten in der Sportmittelschule Leipzig.

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Guten Appetit: Die Schüler Nele Trägler und Johannes Heische servieren Anita Kühn, Gerd Hoffmann (l.) und Johannes Hunger schon mal den Salat.

Quelle: Ch. Nitsche

Leipzig. Alldieweil fehlten für das Projekt die finanziellen Zutaten. Doch in einem ehrgeizigen Team-Wettbewerb - mit beispielhafter Eigeninitiative von Schülern, Eltern, Lehrern, städtischer Hilfe und Sponsoren - wurde das Vorhaben in die Tat umgesetzt und am Donnerstag im Beisein junger und reiferer ­Semester froh verkündet: "Es ist angerichtet."

Im geschmackvollen, lindgrün dominierenden Ambiente dekorierten die Talente die Tische und servierten ihren Eltern ein vorzügliches Dreigänge-Menü (Frühlingssalat, Hähnchenbrust, Quarkkeulchen), das mit dem Küchenchef gezaubert wurde. "Sieht prima aus, ist sehr gut gelungen", fasste Lok-Fußballer Johannes Heische (trug eine Kochschürze mit WM-Logo von 2006) zusammen. Die Projektverantwortlichen Johannes Hunger (Ernährungsberater der Sportschulen) und Gerd Hoffmann (Designer) aus dem Elternrat sowie Schulleiterin Anita Kühn schlossen sich dem "Erste-Sahne-Urteil" an.

"Wir haben gute Ideen gemeinsam umgesetzt. Es war viel Mühe dabei, hat aber auch Spaß gemacht", freute sich Gerd Hoffmann, der für die gestalterische Seite der Cafeteria verantwortlich zeichnete und die Kreativität der Schüler lobte. Anita Kühn ("Meine Kollegen sind begeistert") beobachtete ein wachsendes Zusammenspiel. "Toller Effekt, die Eltern kamen über das Projekt intensiver in Kontakt."

Für den ehemaligen Rennkanuten Hunger ist es wichtig, das Thema sportgerechte Ernährung im Einklang mit weiteren Faktoren (siehe kulinarische Wohlfühl-Oase) stärker in den Fokus zu rücken. "Passend zum Beginn des neuen Olympia-Zyklus wurde gezeigt, dass wir gemeinsam etwas bewegen können."

Die zahlreichen Partner des Projekts wurden auf einer Spendentafel verewigt, die gestern enthüllt wurde. In der Kasse klingelten am Ende 3000 Euro. Dazu kamen großzügige Sach- und Arbeitsleistungen. Das Eltern-Team schickte Maler, Tischler und Elektroinstallateure.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.05.2013

Kerstin Förster

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