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„Eine klare Angelegenheit“ – 42-facher Jubel der SG LVB über Drittliga-Neuling Cottbus

„Eine klare Angelegenheit“ – 42-facher Jubel der SG LVB über Drittliga-Neuling Cottbus

Die SG LVB hat ihren Gegner in der 3. Liga Ost am Samstagabend mit einer schmerzlichen Niederlage in die Kabine geschickt. Die Gastgeber präsentierten sich auf heimischem Parkett in der Sporthalle Brüderstraße die meiste Zeit souverän – und erreichten mit dieser geschlossenen Mannschaftsleistung am Ende einen 42:24 (19:11)-Sieg über den Liganeuling LHC Cottbus.

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René Wagner (rechts) im Zweikampf gegen Cottbus: Am Ende konnten sich die Handballer der SG LVB Leipzig klar mit 42:24 (19:11) durchsetzen.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Die Mannschaft von Jens Große, die zur Zeit stellvertretend von Co-Trainer Torsten Löther gecoacht wird, ließ sich – bis auf eine Schwächephase in Halbzeit zwei – die Fäden nicht aus der Hand nehmen und setzte sich bereits zu Spielbeginn deutlich ab. Das 5:0 zum Auftakt war nur der Anfang eines an Toren reichen Spiels. Nach 30 Minuten lagen die Leipziger mit acht Toren vermeintlich sicher vorn. „Wir wollten unbedingt unser Angriffsverhalten verbessern. Unser Beginn macht mir da viel Mut“, lobte Co-Trainer Löther.

Der Übungsleiter fand allerdings auch kritische Worte, insbesondere zur Phase direkt nach dem Wiederanpfiff. Da ließen die LVBler die Zügel schleifen und Cottbus kämpfte sich auf fünf Tore heran. Diese Konzentrationsschwächen dürfe sich das Team nicht leisten, befand Löther. „Da müssen wir im Abschluss noch kühler werden.“

Die eingeforderte Präsenz vor dem gegnerischen Tor ließen die Leipziger zum Ende hin wieder deutlich aufblitzen und zogen mit abschließend 18 Treffern Vorsprung davon. „Nach den ersten zwei, drei Bällen merkst Du, wie der Tag wird. Heute war es ein guter“, freute sich LVB-Keeper Sebastian Schulz nach der Partie.

Die Bilanz seiner Vordermannschaft: Georg Eulitz traf zehn Mal, Rückraumspieler Jacob Fritsch konnte den Ball sieben Mal hinter die Torlinie bringen.

LVB-Trainer Jens Große, der das Team aus familiären Gründen für längere Zeit nicht aktiv anleiten können wird, unterstützte seine Spieler am Samstag von der Tribüne aus, auch wenn es ihm nach eigenem Bekunden schwer fiel, stillzuhalten. „Heute war es jedoch recht entspannt, da das Spiel eine klare Angelegenheit war“, sagte er nach der Partie.

Dafür, dass sich die klare Angelegenheit in der Rückrunde ins Gegenteil verkehrt, will Cottbus-Coach Marcel Linge sorgen. Er zollte der Leistung der Leipziger zwar Respekt, fügte augenzwinkernd jedoch auch an: „Im Rückspiel wollen wir uns die Punkte holen, auch wenn das nach diesem Ergebnis erstmal komisch klingt.“

Am kommenden Samstag (15. September) trifft die SG LVB auswärts auf den HC Aschersleben.

chl

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