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Eisenach im mitteldeutschen Duell gegen den SC Magdeburg chancenlos

Eisenach im mitteldeutschen Duell gegen den SC Magdeburg chancenlos

Des einen Freud, des anderen Leid: Während sich Eisenachs Trainer Adalsteinn Eyjolfsson für die Leistung seiner Mannschaft bei den Zuschauern entschuldigte, war Magdeburgs Frank Carstens „stolz, wie die Mannschaft aufgetreten ist“.

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Eisenachs Aivis Jurdzs dicht umring von der Magdeburger Defensive.

Quelle: dpa

Eisenach. Beim 31:23 (17:8)-Auswärtssieg in der Werner-Aßmann-Halle trumpfte sein Team besonders in den ersten 20 Minuten so auf, dass sogar die begeisterungsfähigen und lautstarken Eisenacher Hardcore-Fans ruhig wurden. „Wir hatten in keiner Phase des Spiels eine echte Chance“, schätzte der Isländer ein.

Die Wartburgstädter liefen übermotiviert beim ersten mitteldeutschen Bundesliga-Duell seit gut zehn Jahren auf die „Platte“, spielten undiszipliniert, machten Abspielfehler, warfen unkonzentriert, agierten zu langsam - als hätten sie Blei in den Beinen. „Wir haben von Anfang an nicht zu unserem normalen Spiel gefunden. Dabei wäre es nur interessant geworden, wenn wir cool geblieben wären und die Partie längere Zeit offengehalten hätten. Doch wir haben die Stresskurve nie abgebaut“, sagte Eyjolfsson. Stattdessen wurden die Gastgeber immer nervöser. Daran änderten auch zwei Auszeiten in der ersten Viertelstunde nichts. Da stand es bereits 3:10 und beim 4:14 in der 22. Minuten war die Partie gelaufen.

Magdeburg zog den Gastgebern mit einer starken Abwehr vor dem herausragenden Torhüter Dario Quenstedt, mit effektivem Tempospiel, einem starken Michael Haaß als Regisseur sowie dem effektiven Robert Weber (11/3 Tore) schnell den Zahn. „Ich bin sicher, dass wir heute einen wichtigen Schritt aus der Krisensituation der vergangenen Wochen heraus gemacht haben. Wenn wir diese Leistung in den kommenden Spielen fortsetzen, sind wir auf dem richtigen Weg“, schätzte Carstens ein. Eisenach sei die erste Prüfung gewesen. „Teil zwei folgt nächste Woche gegen Minden“, kündigte er an.

In der zweiten Halbzeit spielten seine Männer die Partie souverän über die Zeit. „Erfreulich war, dass der sichere Vorsprung nie in Gefahr geriet, wir die Qualität gehalten haben, auch als ich den Rekonvaleszenten Spielpraxis gegeben habe“, meinte Cartens. Er bestritt auch nicht, dass ihm die Missfallensbekundungen aus den Reihen der eigenen Zuschauer bei der Heimpleite gegen Melsungen getroffen haben. „Klar ist nämlich auch, dass die Saison ganz anderes verlaufen wären, wenn wir nicht so viele Verletzte gehabt hätten“, hob er hervor.

Carstens sei schon vor dem Spiel in Eisenach klar gewesen, dass die Mannschaft deutlich besser als gegen Melsungen spielen würde. „Das war heute der erste Schritt in die richtige Richtung. Wir als Mannschaft hatten kein Krisengefühl, haben dem Trainer vertraut“, sagte der in Eisenach ausgebildete Nationalspieler Stefan Kneer. Auch Carstens ist sich sicher, dass er die Mannschaft noch erreicht. „Für mich gab es nie einen Zweifel, dass die Mannschaft und ich zusammenstehen, bis zur letzten Patrone“, formulierte er martialisch.

dpa

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