Volltextsuche über das Angebot:

25 ° / 13 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Eishallen-Neubau in Leipzig: Sportbürgermeister Rosenthal verspricht Unterstützung der Stadt

Eishallen-Neubau in Leipzig: Sportbürgermeister Rosenthal verspricht Unterstützung der Stadt

Die Pläne sind ambitioniert: Noch in diesem Frühjahr soll der Bau einer neuen Eishockey-Halle neben der Alten Messe in Leipzig beginnen. Wie das Projekt finanziert wird, steht bislang jedoch noch in den Sternen.

Voriger Artikel
L.E. Volleys reisen zum Spitzenreiter Dresden – Klingbeil reiht sich in Verletztenriege ein
Nächster Artikel
Oberhof als Weltcup-Standort nicht gefährdet

Bislang noch Vision: So könnte die neue Eishalle in Leipzig aussehen.

Quelle: Architekt Uwe Schumann

Leipzig. Jetzt hat sich Sportbürgermeister Heiko Rosenthal (Linke) erstmals öffentlich positioniert und bei dem Millionenvorhaben Hilfe durch die Stadt versprochen: „Wo wir können, werden wir dieses Projekt unterstützen“, sagte Rosenthal am Freitag im Gespräch mit LVZ-Online.

Die Stadtverwaltung stehe dem Bauvorhaben „positiv und offen“ gegenüber, betonte der Linken-Politiker. Er schloss deshalb nicht aus, dass die Kommune den Icefighters Leipzig auch finanziell unter die Arme greifen werde. „Wenn das Projekt soweit auf den Weg gebracht ist, dass eine realistische Finanzierung auf dem Tisch liegt, verweigern wir uns nicht darüber nachzudenken, was wir leisten können“, erklärte der Beigeordnete. Er könne „hier und heute allerdings nicht zusagen, dass es aus dem Haushalt der Stadt eine Zuwendung geben wird“, stellte Rosenthal klar.

Finanzierung des Neubaus „große Herausforderung“

Zunächst sieht der Bürgermeister den Eishockey-Oberligisten in der Pflicht. Die Icefighters wollen nach eigenen Angaben in Kürze die Planungszahlen für den ersten Bauabschnitt vorlegen und mit der Sponsorensuche beginnen. Nötig für Phase eins des Projekts, die neben der Errichtung der Eisfläche Tribünen auf natürlichen Böschungen vorsieht, sind rund zwei Millionen Euro. Das Aufbringen der gesamten Bausumme von vier bis fünf Millionen Euro bezeichnet Rosenthal als „große Herausforderung“. Zum Vergleich: Der jährliche Etat der Icefighters liegt bei rund 750.000 Euro.

Sollte der Hallentraum tatsächlich Wirklichkeit werden, könnte bereits im Herbst der erste Puck auf dem Gelände zwischen Kohlrabizirkus und Richard-Lehmann-Straße über das Eis gespielt werden. Bis zum 31. März müssen die Icefighters die bisher als Spielstätte genutzte Messehalle 6 räumen, da an dieser Stelle ein Möbelhaus errichtet wird. Zur kommenden Saison soll die neue Arena deshalb – zunächst als Freiluft-Provisorium – bezugsfertig sein. „Der Zeitplan ist eng“, weiß auch Rosenthal.

Rosenthal sieht keine Parallelen zu Torpedo-Projekt

phpEET46620120106145653.jpg

Auf dieser Fläche an der Alten Messe zwischen Kohlrabizirkus (rechts im Bild) und MDR-Gelände soll die neue Leipziger Eisarena entstehen.

Quelle: Dirk Knofe

Zur Frage des Grundstücks, auf dem die Halle für mindestens 2000 Zuschauer entstehen soll, habe es bereits „intensive Gespräche“ mit dem Verein gegeben, erklärte der Bürgermeister. Die Baufläche gehört ebenso wie das angrenzende Gelände der Alten Messe der Stadt. Angedacht ist ein Erbbaupachtvertrag. „Die Bereitstellung der Fläche sollte das kleinste Problem sein“, so der Sportbürgermeister.

Zum mittlerweile auf Eis liegenden Hallenprojekt von Torpedo Leipzig wollte Rosenthal im Gespräch mit LVZ-Online keine Parallelen ziehen. „Ich denke, dass die Beteiligten der Icefighters bereits seit zwei Saisons zeigen, dass sie seriös agieren und für den Eishockeysport in Leipzig etwas erreichen wollen“, sagte er.

Torpedo-Gründer und Investor Stefan Lindner hatte im April 2011 seine Pläne vorgestellt, ein Team der russischen Profiliga KHL in der Messestadt zu installieren und dafür eine Halle auf der Alten Messe zur Eisarena umzubauen. Das Millionenprojekt scheiterte jedoch an den nötigen Zustimmungen der Verbände.

"Mannix" Wolf neuer Trainer bei den Icefighters

Auch sportlich gibt es bei den Icefighters Bewegung: Nach der Entlassung von Trainer Sven Gösch am Mittwoch hat Manfred „Mannix“ Wolf mittlerweile als Coach übernommen. Er war bereits seit Dezember Leiter des Hallenneubau-Projekts. Am Freitagabend gegen die Black Dragons Erfurt sitzt der 54-jährige frühere Nationalspieler erstmals auf der Bank. Beginn der Partie auf der Alten Messe ist um 20 Uhr.

Robert Nößler

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport

Jede Woche im LVZ-Tippspiel zur Saison 2016/17 regionale Partien tippen und tolle Preise gewinnen! mehr

Aktionslogo Sportlerwahl Landkreis Leipzig 2016

Kreissportbund Landkreis Leipzig, Sparkasse und Leipziger Volkszeitung suchten die besten Sportler 2016. mehr

Alle Wettquoten zu Spielen von RB Leipzig gibt es bei SmartBets.