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Eishockey-Oberligist startet gegen Duisburg tolle Aufholjagd nach 0:3-Rückstand

3:5 - Icefighters verlieren nach großem Kampf Eishockey-Oberligist startet gegen Duisburg tolle Aufholjagd nach 0:3-Rückstand

Eishockey-Oberligist Icefighters Leipzig hat am Freitagabend eine knappe und unglückliche Heimniederlage gegen den EV Duisburg einstecken müssen.

Eishockey-Oberligist startet gegen Duisburg tolle Aufholjagd nach 0:3-Rückstand. (Symbolbild)

Quelle: Modla

Taucha. Über 1700 Zuschauer sahen eine packende Begegnung, welche mit 3:5 (0:1, 3:2, 0:2) an die Gäste aus dem Ruhrpott ging. Ohne die drei fehlenden Korsettstangen Hannes Albrecht, Esbjörn Hofverberg und Florian Eichelkraut zeigte die sehr junge Mannschaft von Cheftrainer Sven Gerike eine couragierte und kämpferisch starke Leistung. Dabei begann es mit einem klassischen Kaltstart. Lars Grözinger stand bei einer Abpraller-Möglichkeit goldrichtig. Leipzig brauchte ein wenig, kam jedoch stark zurück. „Vor allem defensiv spielten die Jungs dort hervorragend. Vorne fehlte das Scheibenglück“, sagte Gerike.

Im zweiten Durchgang kamen die Duisburger druckvoll aus der Kabine und erspielten sich ihre stärkste Phase. Kurz nach der großen Ausgleichschance fielen durch André Huebscher und Patrick Klöpper zwei schnelle Treffer für die Füchse. 0:3, Totenstille im weiten Rund. Die Partie gegessen? Nicht mit den Comeback-Königen der Liga. „Wenn uns mal die Fans nicht pushen, pushen wir sie. Das ist ein super Geben und Nehmen“, sagte Gerike.

Pausenstand 3:3

Nicholas Lazorko gelang schnell der Anschluss. Und als Edward Gale sowie Erek Virch zum Eiskämpfer-Doppelschlag ansetzten, tobte das Liga-Tollhaus. 3:3 stand es zur zweiten Pause. Die aufstiegswilligen Füchse trauten wohl ihren Augen nicht. „Im zweiten Drittel haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht“, sagte Gästetrainer Reemt Pyka: „Hut ab vor meinen Jungs, wie sie zurück gekommen sind – aber auch großes Lob für Leipzig.“

Im Schlussdrittel blieben die Füchse kaltschnäuziger. Ex-Icefighter Jari Neugebauer traf zum entscheidenden 3:4. Leipzig fehlten Routine und Effizienz in den letzten 20 Minuten, um sich zu belohnen. Immerhin: „Wir hatten diese starke Truppe am Rande der Eskalation“, befand Coach Gerike. Am Sonntag sind die Icefighters unter Zugzwang, denn Halle gewann gestern knapp und erhöhte den Vorsprung auf fünf Zähler. 

Martin Bergau

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