Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Elfmeter-Krimi in Heiligenstadt: ZFC Meuselwitz gewinnt Thüringenpokal

Elfmeter-Krimi in Heiligenstadt: ZFC Meuselwitz gewinnt Thüringenpokal

Regionalligist ZFC Meuselwitz hat am Dienstagabend in einem wahren Fußball-Krimi im Gesundbrunnen-Stadion zu Heiligenstadt vor 3500 Zuschauern den Fußball-Pokal von Thüringen verteidigt.

Heiligenstadt. Durch ein 4:3 im Elfmeterschießen (1:0, 2:2, 2:2) im Finale gegen den Thüringenligisten 1. SC Heiligenstadt zog das Team von Trainer Holm Pinder somit zum zweiten Mal hintereinander in die erste Runde des DFB-Pokals ein und sicherte sich die Startprämie von 100.000 Euro und die Chance auf einen prominenten Gegner aus der Bundesliga.

Die Entscheidung fiel nach dem 2:2 Unentschieden nach 90 Minuten und der Verlängerung erst im Elfmeterschießen, als SCH-Spieler Christian Deppe letztlich den entscheidenden Elfmeter neben das Tor schoss.

„Das war ein schlechte Spiel von uns. Wir haben mit Glück die Verlängerung erreicht und waren heute die glücklichere, nicht die bessere Mannschaft“, wetterte ZFC-Trainer Pinder, denn in dem rassigen Pokal-Fight setzte der Gastgeber und Thüringenligist aus Heiligenstadt der besseren Spielanlage des Favoriten aus Meuselwitz puren Kampfgeist entgegen.

Nach einer zerfahrenen Anfangsphase war es Kapitän Karsten Oswald, der die Gäste mit einem Freistoß aus 20 Metern in Führung brachte (21.). Die Gastgeber zeigten sich kurzzeitig geschockt und nur die Latte rettete die Heiligenstädter nach einem Schuss von Carsten Weis vor einer Vorentscheidung (25.). Der Sport-Club aus Heiligenstadt steckte jedoch nicht auf und kämpfte sich zurück in die Partie.

Nach dem Wechsel musste Oswald verletzt vom Platz getragen werden, was die Gäste aus dem Tritt brachte. Das Team von SCH-Trainer Marco Wehr glich durch Eleftherios Basdekis, der alleine vor Keeper Dix auftauchte, aus (56.) und ging in der Folge dank eines Treffers von Sebastian Möhlhenrich sogar mit 2:1 in Führung (71.). ZFC-Stürmer Sebastian Gasch sorgte allerdings mit der direkten Antwort für den erneuten Ausgleich und rettete sein Team in die Verlängerung (74.).

Doch auch die zusätzlichen 30 Minuten brachten keine Entscheidung. Im Elfmeterschießen stand es dann nach den ersten fünf Schützen lediglich 3:3 und nachdem der Meuselwitzer Weinert seinen Elfer versenkt hatte, war es Christian Deppe, der zum Entsetzen seiner Mitspieler für die Entscheidung sorgte. „Das müssen wir erstmal verdauen. Ich habe heute keinen Klassenunterschied gesehen. Wir hatten uns viel vorgenommen und vieles davon umgesetzt. Das Spiel stand auf des Messers Schneide. Eigentlich ist der Plan voll aufgegangen“, meinte Heiligenstadts Trainer Marco Wehr enttäuscht.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport

Jede Woche im LVZ-Tippspiel zur Saison 2016/17 regionale Partien tippen und tolle Preise gewinnen! mehr

Alle Wettquoten zu Spielen von RB Leipzig gibt es bei SmartBets.