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Energie Cottbus: Auftakt macht Lust auf mehr

Energie Cottbus: Auftakt macht Lust auf mehr

„Chapeau!" Claus Dieter Wollitz zog nach dem gelungenen Start seinen Hut. „Man hat gesehen, dass sich alle sehr wohl fühlen. Das Umfeld stimmt", erklärte der Trainer des FC Energie nach dem 2:0-Auftaktsieg in der 2. Fußball-Bundesliga gegen Fortuna Düsseldorf.

Cottbus. Mit fünf Neuzugängen in der Startelf legten die Cottbuser nicht nur einen gelungenen Auftakt hin, die beiden Erfolge in Pokal und Meisterschaft sah Wollitz auch als Bestätigung für seinen fortgesetzten Umbruch. „Wir haben mit den Neuen viel Perspektive nach Cottbus geholt", befand der Energie-Chefcoach.

Wollitz lobte vor allem die Unbekümmertheit der zweitjüngsten Mannschaft der Liga. „Die Spieler dürfen auch mal Fehler machen. Doch vor allem haben sie eine Riesenbereitschaft an den Tag gelegt, wie ich mir das wünsche." Und der Trainer ließ sich schon nach den ersten 90 Liga-Minuten zu der Feststellung hinreißen: „Mit der Leidenschaft und Willensstärke sind wir in der Lage, eine gute Saison zu spielen."

Das „Chapeau" von Wollitz bezog sich nach dem Spiel gegen den Vierten der Vorsaison nicht nur auf sein kickendes Personal, sondern auch die medizinische Abteilung. „Was die Jungs in dieser Woche bei den Verletzungen von Adam Straith, Marc-André Kruska und Emil Jula geleistet haben, war phänomenal. Und was diese Spieler für uns wert sind, haben wir gesehen", betonte der Trainer.

Die Torschützen Jula und Petersen entschieden nach schöner Vorarbeit von Marc-André Kruska und Neuzugang Rok Kronaveter die Partie. Die Entdeckung jedoch war der Slowene Kronaveter (23), der auch bei den Standards schon viel Verantwortung übernahm.

Trotz der Komplimente will Wollitz in Personalunion Trainer und sportlicher Leiter das Kaderkarussell wenige Tage vor dem Ende der Wechselfrist noch weiter drehen. „Im Sturm wird noch etwas kommen", kündigte der 45-Jährige an und bestätigte das Interesse am Nürnberger Isaac Boakye. Sollte es mit einem Stürmer nicht klappen, soll im offensiven Mittelfeld nachgebessert werden. Und auch ein weiterer Innenverteidiger ist laut Wollitz noch möglich.

Die ganz großen Träume, etwa von der Rückkehr in Oberhaus, wo Energie schon sechs Serien mitspielen durfte, bremste Wollitz. „In der der Mannschaft steckt Potenzial. Da ist zukunftsmäßig noch einiges drin", sagte er zwar, schloss aber sofort an: „In diesem Jahr allerdings noch nicht." Ein offizielles Saisonziel gibt es in Cottbus bislang nicht. Lediglich die Ansage, besser zu sein als im Vorjahr (Platz neun), steht im Raum.

Frank Kastell, dpa

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