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Energie Cottbus bejubelt Last-Minute-Sieg über Frankfurt

Energie Cottbus bejubelt Last-Minute-Sieg über Frankfurt

Mit einem sehenswerten Treffer hat Nils Petersen die sieglose Zeit des FC Energie beendet und dem Cottbuser Fußball-Zweitligisten eine erfolgreiche Generalprobe fürs DFB-Pokalhalbfinale beschert.

Cottbus. Der Torjäger aus der Lausitz war am Freitagabend in der Nachspielzeit zum 2:1 (0:0)-Sieg der Hausherren vor 8520 Zuschauern im Stadion der Freundschaft zur Stelle. „Das kann man nicht beschreiben, ich freu mich, dass ich das erleben durfte“, sagte der strahlende Matchwinner nach seinem 15. Saisontor und dem ersten Cottbuser „Dreier“ nach vier sieglosen Partien.

Die Energie-Elf war durch Uwe Hünemeyer (47. Minute) kurz nach dem Wiederanpfiff in Führung gegangen. Aziz Bouhaddouz (76.) hatte zwischenzeitlich ausgeglichen, ehe Petersen mit seinem Linksschuss die heimischen Fans prächtig auf das Pokalduell am kommenden Dienstag beim MSV Duisburg einstimmte. „Für Cottbus ist es eine Riesensache unter den Top vier in Deutschland zu sein. Aber jetzt wollen wir auch ins Finale“, kündigte Petersen forsch an.

Allerdings ließ die Leistung der Hausherren auch noch Wünsche offen. Vom einem „sicheren“ Sieg, den Trainer Claus-Dieter Wollitz gefordert, konnte nicht die Rede sein. Das sah auch der Schütze zum Siegtreffer so: „Das war ein glücklicher, aber ein wichtiger Sieg.“ Denn durch den elften „Dreier“ in der laufenden Saison notieren die Lausitzer nun 39 Punkte und wahrten ihre Resthoffnungen auf einen Aufstiegsplatz. „Wir wollen in der Liga weiter mitpushen“, betonte Petersen. „Wir haben zwar glücklich, aber nicht verdient gewonnen“, meinte Wollitz: „Wahrscheinlich hatten einige meiner Spieler schon das Pokalhalbfinale im Hinterkopf.“

Nach einer Torraumszene durch Emil Jula in der zweiten Minute lief bei den Hausherren lange Zeit nicht viel zusammen. Hinzu kam großes Glück, als auf der Gegenseite Frankfurts Torjäger Sascha Mölders nur den Pfosten traf. Erst als Hünemeyer nach einem Freistoß von Jiayi Shao abstaubte, schien die Cottbuser Fußball-Welt wieder in Ordnung - bis Bouhaddouz per Kopfball den Ausgleich erzielt. Doch dann nahm Petersen Maß. „Das darf nicht passieren in der letzten Minute“, schimpfte Frankfurts Kapitän Björn Schlicke nach dem sechsten Spiel in Serie ohne Sieg. „Da müssen wir einfach cleverer werden.“

dpa

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