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Energie Cottbus gibt passende Antwort: 2:0-Sieg in Aachen

Energie Cottbus gibt passende Antwort: 2:0-Sieg in Aachen

Der FC Energie Cottbus hat mit einem 2:0 (0:0)-Sieg bei Alemannia Aachen die passende Antwort auf die Kritik nach der deftigen Schlappe vor einer Woche gegeben. Ivica Banovic (53.) und Dimitar Rangelow (74.) besiegelten am Samstag den dritten Saisonsieg der Lausitzer im vierten Saisonspiel der 2. Fußball-Bundesliga.

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Dimitar Rangelov (r) klatscht nach seinem Treffer zum 2:0 den Betreuern an der Seitenlinie ab.

Quelle: dpa

Aachen/Cottbus. „Man muss gerade in so einer Situation zu seiner Mannschaft stehen", betonte Trainer Claus-Dieter Wollitz, der sich noch sichtlich genervt von der Kritik nach dem 0:5-Heimdebakel gegen 1860 München zeigte.

Schon nach der bitteren Klatsche gegen die „Löwen" hatte Wollitz angekündigt, nun nicht auch noch auf die Mannschaft einzuprügeln. „Wir haben es in Ruhe analysiert. Das war der richtige Weg", betonte der Coach nach dem Sieg über das Liga-Schlusslicht: „Wir waren heute nicht verunsichert."

Wollitz veränderte sein Team lediglich auf zwei Positionen. Für den gesperrten Konstantin Engel stand Alexander Bittroff in der Startelf. Dennis Sörensen ersetzte Jules Reimerink auf dem linken Flügel. Nachdem die Cottbuser vor einer Woche gegen 1860 bereits nach zwei Minuten im Hintertreffen gelegen hatten, hielt die Defensive diesmal stand - nicht nur zu Beginn, sondern während der gesamten Partie. „Es ist ein gutes Gefühl, dass wir in der Abwehr kaum Chancen zugelassen haben", betonte Daniel Ziebig. „Man unterstellt uns immer, dass wir in der Defensive schwach sind. Ich glaube, dass das nicht der Fall ist", befand Coach Wollitz.

Nachdem Rangelow die erste Gäste-Chance per Kopfball nach 20 Minuten nur knapp vergeben hatte, gelang Abwehrmann Banovic mit einem Kopfball die Führung. Nach einem Ziebig-Eckball verlängerte der Neuzugang den Ball ins lange Eck. „Ich bin einfach instinktiv hochgegangen", schilderte der Kroate sein erstes Tor für Cottbus in seinem zweiten Meisterschaftseinsatz. „Ich bin auch schon dafür kritisiert worden, wie man so einen Spieler verpflichten kann", merkte Wollitz an.

Der Treffer gab den Gästen weitere Sicherheit. Nachdem dann auch noch der ehemalige Energie-Profi Sergiu Radu fünf Minuten nach seiner Einwechslung die Gelb-Rote Karte auf Aachener Seite sah (59.), erhöhte Rangelow (74.) auf 2:0. Nach einem kurzen Sololauf schoss der Bulgare den Ball aus 25 Metern in den Alemannia-Kasten.

dpa

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