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Energie Cottbus nach 1:0 im Windschatten - „Nicht verrücktmachen lassen“

Energie Cottbus nach 1:0 im Windschatten - „Nicht verrücktmachen lassen“

Der FC Energie gewinnt wieder und bleibt im Windschatten des Spitzentrios Braunschweig, Hertha und Kaiserslautern. Cottbus gelang am Freitagabend zum Start des 11. Spieltages in der 2. Fußball-Bundesliga ein 1:0 (1:0)-Sieg im Verfolgerduell gegen den TSV 1860 München und damit der erste volle Erfolg nach drei sieglosen Partien.

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Nach drei Spielen ohne Sieg hat Cottbus wieder gewonnen. Energie vergab noch serienweise beste Chancen. Doch diesmal blieb das unbestraft. Bommer gewann als Trainer erstmals gegen seinen Ex-Club 1860 München.

Quelle: dpa

Cottbus. Für die „Löwen“ war es das dritte Spiel ohne Dreier, damit verloren die Bayern mit 17 Punkten erst einmal den direkten Kontakt zu den Aufstiegsplätzen. „Wenn man sieht, mit wie viel Esprit unsere Mannschaft spielt - das ist richtig guter Fußball“, freute sich Energie-Trainer Rudi Bommer.

Den entscheidenden Treffer für die Lausitzer, die jetzt mit 21 Zählern punktgleich mit Kaiserslautern und Hertha auf Rang vier liegen, erzielte Ivica Banovic schon in der 12. Minute. „Wir sind einfach sehr, sehr glücklich. Wir hatten so viele Chancen“, erklärte der Matchwinner. „Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich das letzte Mal das entscheidende Tor geschossen habe“, sagte Banovic.

Nach nur einem Zähler in den vorangegangenen Spielen erarbeitete sich Energie vor 8820 Zuschauern gleich eine deutliche Überlegenheit und in der ersten Halbzeit acht große Chancen. Doch nur der Kroate Banovic traf nach Vorarbeit des Toptorjägers Boubacar Sanogo und Daniel Adlungs Täuschungsmanöver. Adlung brachte nach seiner Sperre neuen Schwung ins Cottbuser Spiel. Die Gäste kamen erst nach einer halben Stunde besser in die Partie, ohne aber Torgefahr auszustrahlen. „Wir haben uns von den jüngsten Ergebnissen nicht verrücktmachen lassen“, betonte Mittelfeldmann Marc Andre Kruska.

Für Bommer war es als Trainer im siebten Anlauf der erste Erfolg gegen seinen Ex-Club 1860. „Die Sehnsucht nach einem Sieg gegen die Löwen war groß“, meinte der Cottbuser Coach. Er hatte erneut die beiden 21-jährigen Julian Börner und Clemens Fandrich in die Startelf gestellt und zunächst auf den angeschlagenen Innenverteidiger Uwe Hünemeier verzichtet. „Wir haben sehr kompakt gestanden und 90 Minuten keine Münchner Torchance zugelassen“, lobte Bommer das Defensivverhalten seines gesamten Teams.

Schon in der Startphase vergaben Dennis Sörensen und Sanogo nach Schuss von Kruska beste Gelegenheiten. Nach der Führung verpassten Adlung, Banovic und Konstantin Engel eine frühere Entscheidung. Und auch nach der Pause hätte Sanogo erhöhen können. „Da muss man eigentlich nachlegen, das haben wir leider versäumt“, meinte Bommer. Anders als zuletzt in Aalen aber blieb das am Ende unbestraft.

Jens Mende, dpa

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