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Energie Cottbus verliert im DFB-Pokal gegen Hoffenheim - Süle und Firmino treffen

Energie Cottbus verliert im DFB-Pokal gegen Hoffenheim - Süle und Firmino treffen

Der FC Energie Cottbus hat das DFB-Pokalspiel gegen 1899 Hoffenheim am Dienstagabend mit 0:3 verloren. Allerdings musste der Bundesligist in der zweiten Pokalrunde bis zur Verlängerung warten, um das Cottbuser Abwehrbollwerk zu knacken.

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Auch Torjäger Boubacar Sanogo konnte die Pokal-Niederlage des FC Energie Cottbus gegen Hoffenheim nicht verhindern.

Quelle: dpa

Sinsheim. Den Anfang machte Youngster Niklas Süle in der 95. Minute, Roberto Firmino erhöhte in der 103. Minute und Sven Schipplock (117.) machte den 3:0 (0:0)-Sieg klar. Vor 11.579 Zuschauern nahm die TSG damit Revanche für 2011, als sie in Cottbus im Viertelfinale ausschied.

Nach dem 9:0 zum Auftakt beim Fünftligisten SG Aumund-Vegesack hielt sich Hoffenheim auch diesmal schadlos, brauchte allerdings gegen die ungemein disziplinierten Gäste einen langen Atem. Nach zuletzt vier sieglosen Punktspielen hatte Trainer Rudi Bommer den Pokalfinalisten von 1997 und Halbfinalisten von 2011 glänzend eingestellt.

Die beiden ersten Chancen hatte sogar Cottbus: Marco Stiepermann prüfte mit einem Schuss vom Strafraumeck Torhüter Jens Grahl (15.). Drei Minuten später schickte der agile Mittelfeldakteur Stürmer Boubacar Sanogo mit einem Steilpass; der frühere Hoffenheimer kam jedoch aus spitzem Winkel nicht am TSG-Keeper vorbei.

Chefcoach Markus Gisdol hatte im Vergleich zur 1:2-Niederlage in Wolfsburg den Erstligisten auf vier Positionen umgestellt: Neben Mittelfeldroutinier Sejad Salihovic, der zuletzt in der Bundesliga gesperrt war, rückten Torhüter Grahl, Tobias Strobl und Süle ins Team. Der gerade erst 18 Jahre alt gewordene Süle ersetzte Innenverteidiger David Abraham, der mit einer Sehnenverletzung im rechten Fuß möglicherweise länger ausfällt.

Der zuletzt herausragende deutsche U 21-Kapitän Kevin Volland spielte neben Torjäger Anthony Modeste zweite Spitze. Die Hoffenheimer gingen zwar von Beginn an in die Offensive, der ganz große Druck auf Energie blieb jedoch lange aus. Erst nach einer guten halben Stunde prüfte die TSG erstmals ernsthaft Energie-Schlussmann Robert Almer: Der musste sich nach Vollands präzisem Flachschuss mächtig strecken.

Ansonsten machten die Hoffenheimer aus ihrer Überlegenheit viel zu wenig. Kurz nach der Pause vergab Roberto Firmino gleich zwei hochkarätige Einschussmöglichkeiten. Der eingewechselte Tarik Elyounoussi schoss in der 89. Minute noch Almer an. Erst in der Verlängerung jubelte der Favorit: Nach einem Freistoß des ansonsten unauffälligen Salihovic köpfte Jannik Vestergaard an den Pfosten und Süle staubte zu seinem ersten Tor im Profigeschäft ab, ehe auch noch der Brasilianer Firmino und kurz vor dem Ende Schipplock jubeln durften.

Ulrike John, dpa

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