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Energie Cottbus will wieder "in die Spur" - Rätsel um Angreifer Emil Jula

Energie Cottbus will wieder "in die Spur" - Rätsel um Angreifer Emil Jula

Nach drei Pleiten und viel Kritik will Energie Cottbus wieder „in die Spur der erfolgreichen Spiele zurückfinden". Das erklärte Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz zwei Tage vor dem Zweitliga-Spiel gegen den MSV Duisburg.

Cottbus. Wollitz will von seinem Personal, dass mit einer schwachen Rückrunde alle Aufstiegshoffnungen selbst zunichte gemacht hat, endlich wieder Leidenschaft, Engagement, Kämpfertum, Willenstärke und die Gier sehen, „als Sieger vom Platz zu gehen", betonte der Fußball-Trainer.

Mit 45 Punkten steht Energie zehn Punkte von der Aufstiegszone entfernt, jetzt soll am Samstag (13.00 Uhr/Sky) zumindest der MSV (46) wieder überflügelt werden. Vor allem nach den desolaten Auftritten gegen Ingolstadt (1:2) und 1860 München (0:4) steht vor allem Wiedergutmachung an. Als Revanche für das bittere Halbfinal-Aus im DFB-Pokal gegen Duisburg will Wollitz die Partie dagegen nicht sehen: „Duisburg ist das für uns ein ganz normales Meisterschaftsspiel. Und wir sind weit davon entfernt, Rachegelüste zu haben." Der Trainer appellierte auch an die eigenen Fans, „sich sportlich zu verhalten".

Ob der nach der Saison zum MSV wechselnde Angreifer Emil Jula neben Torjäger Nils Petersen (21 Treffer) aufläuft, ist allerdings unwahrscheinlich. „Ich habe von seinem Wechsel aus der Zeitung erfahren und das ist für mich kein Vertrauensbeweis. Ich habe ihm 18 Monate Vertrauen entgegegen gebracht", sagte Wollitz am Donnerstag.

Kolja Afriye plagt sich mit Rückenproblemen. Uwe Hünemeier hat eine Bänderverletzung im Fuß. Auch Jiayi Shao ist leicht angeschlagen. Zudem will Takahito Soma möglicherweise vorzeitig den Verein verlassen.

So könnten gegen den MSV Mittelfeldmann Roger sowie die Außenverteidiger Daniel Ziebig und Alexander Bittroff in die Startelf zurückkehren. „Wenn der Spieler das wünscht, werden wir ihm keine Steine in den Weg legen", sagte Wollitz zu Soma. Der FCE rechnet am Samstag mit 12.000 Zuschauern.

Gerüchte, nach denen Toptorjäger Petersen mit dem SC Freiburg in Verbindung gebracht wird, kommentierte Wollitz so: „Ich kenne kein Angebot von Freiburg. Und außerdem glaube ich, dass sich Nils in so einer Angelegenheit sehr respektvoll gegenüber seinem Verein verhalten würde." Petersen, der noch einen Vertrag beim FCE bis 2014 besitzt, könnte bei einer Ablöse von 3,8 Millionen Euro Energie vorzeitig verlassen.

dpa

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