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Energie-Trainer Wollitz will Schützenhilfe für Osnabrück geben

Energie-Trainer Wollitz will Schützenhilfe für Osnabrück geben

Schützenhilfe „für die große Liebe": Energie Cottbus will zum Saisonende der 2. Fußball-Bundesliga mit einem Sieg gegen Rot-Weiß Oberhausen die eigenen Fans nach der 2:4-Derbypleite beim 1. FC Union Berlin versöhnen.

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Claus-Dieter Wollitz hängt mit dem Herzen an Osnabrück.

Quelle: dpa

Cottbus. Doch am Sonntag geht es speziell für Trainer Claus-Dieter Wollitz um viel mehr: Er möchte dem VfL Osnabrück Hilfe im Abstiegskampf leisten. „Ich will jedes Spiel gewinnen. Aber der Sieg in diesem Spiel ist für mich persönlich ganz besonders wichtig. Er ist wichtig für meine Seele", sagte Wollitz der „Lausitzer Rundschau" (Dienstag). Vier Jahre war er als Spieler in Osnabrück aktiv, fünf Jahre hatte er dort als Trainer gearbeitet.

Gewinnt Cottbus gegen Oberhausen, hat Osnabrück den Relegations-Abstiegsplatz sicher. Gewinnt Osnabrück selbst beim FC Ingolstadt 04 und der Karlsruher SC verliert oder spielt nur Unentschieden gegen den 1. FC Union Berlin, könnte Osnabrück sogar den Klassenverbleib feiern. „Wenn wir nicht alles geben und sie wegen mir absteigen sollten, wäre das eine maßlose Enttäuschung für mich und hätte weitreichende Konsequenzen", erklärte Wollitz, der keinen Hehl daraus macht: „Ich gebe alles für Cottbus. Aber Osnabrück ist meine große Liebe."

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Im Zweitligaspiel FC Erzgebirge Aue gegen FC Energie Cottbus stand die Partie wegen randalierender Fans vor dem Abbruch.

Quelle: dpa

Eine sofortige Rückkehr zu den Niedersachsen schloss Wollitz allerdings aus, auch wenn darüber in Osnabrück gemunkelt wird. „Das zeigt ja, dass meine geleistete Arbeit in Osnabrück geschätzt wird. Und im Fußball ist vieles möglich. Aber im Moment kann ich mir eine Rückkehr nicht vorstellen, zumindest kurzfristig", erklärte Wollitz. „Außerdem haben wir auch mit Energie in dieser Saison einige tolle Duftmarken gesetzt."

Zuletzt gab es jedoch auch negative Schlagzeilen, als es beispielsweise im Ostderby beim FC Erzgebirge Aue zu Ausschreitungen gekommen war. Wie nun bekannt wurde, wehrte sich Cottbus gegen ein noch härteres Urteil. Gegen den ersten Richterspruch des Sportgerichts des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) legte Cottbus Einspruch ein. Die daraufhin deutlich abgemilderte Strafe von 22.500 Euro für das Abbrennen von Pyrotechnik und die anschließende Spielunterbrechung akzeptierten die Lausitzer.

Für Energie bedeutete die Summe eine Rekordstrafe. Für den Fall, dass es erneut zu massiven Krawallen kommen sollte, drohte der DFB den Cottbusern harte Sanktionen bis hin zu einem Geisterspiel an. „Wir werden alles tun, damit es nicht dazu kommt", sagte Club-Sprecher Lars Töffling.

dpa

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