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Energie jubelt: Rettung nach 2:1 bei 1860 nah

Energie jubelt: Rettung nach 2:1 bei 1860 nah

Mit dem zweiten Sieg in Folge hat sich Energie Cottbus fast aller Sorgen in der 2. Fußball-Bundesliga entledigt und kann in Ruhe Ostern feiern. Durch das 2:1 (2:1) am Sonntag beim TSV 1860 München hat Cottbus auf Rang zehn nun acht Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz 16. Nils Petersen (9.) und Stanislaw Angelow (39.) schossen vor der Pause die herrlichen Treffer zum Sieg, mehr als das 1:1 durch Sascha Rösler (35.) ließen die Gäste in der Allianz Arena nicht zu.

München/Cottbus. Trainer Claus-Dieter Wollitz reckte nach dem Abpfiff strahlend die Arme in die Luft, Energie-Präsident Ulrich Lepsch stellte erleichtert fest: „Auch wenn wir rechnerisch noch nicht durch sind, war das ein großer Schritt zum Klassenerhalt. Wir können den nächsten Spielen jetzt etwas entspannter entgegensehen.“   

Die Cottbuser agierten wie von Wollitz angekündigt aus einer verstärkten Defensive und nutzten mit zwei Traumtoren ihre Chancen in der ersten Hälfte. Petersen behauptete sich nach einem hohen Zuspiel von Stiven Rivic gegen Mate Ghvinianidze und traf mit einem Schrägschuss über Münchens Schlussmann Gabor Kiraly aus 18 Metern hoch ins lange Eck. Es war das sechste Saisontor für Petersen.   

Der seit Wochen als Linksverteidiger aufgebotene Allrounder Angelow trickste im Zusammenspiel mit Emil Jula die Abwehr von 1860 aus. Nach einem Absatzkick von Jula setzte der Bulgare den Ball mit Vehemenz in den Torwinkel. Dazwischen lag der ebenso sehenswerte wie verdiente Ausgleich der „Löwen“ durch Rösler, der einen Freistoß aus 25 Metern via Innenpfosten ins Netz drosch. Der chancenlose Torhüter Gerhard Tremmel rettete zuvor gegen Stefan Aigner (20.).   

Die Energie-Elf, in der Youngster Clemens Fandrich den verletzten Jiayi Shao im rechten Mittelfeld vertrat, störte im zweiten Durchgang früher und ließ damit keine Münchner Überlegenheit mehr zu. Allerdings brachten auch die Lausitzer im Vorwärtsgang nun nicht mehr viel zustande - bis zur 79. Minute: Nach Vorarbeit von Petersen brachte Rivic das Leder nicht im gähnend offenen Tor unter, Ghvinianidze lenkte den Schuss per Kopf über die Latte. Marco Kurth und Sascha Dum sahen ihre fünften Gelbe Karten und fehlen damit am kommenden Samstag im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf.

dpa

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